Workshop zu Intersektionalität

erstellt von AStA Universität Frankfurt — zuletzt geändert: 2021-11-20T10:15:47+01:00
mit Abhinav Sawhney
  • Wann 04.12.2021 von 10:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Studierendenhaus, Raum K4, Mertonstr. 26
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Häufig sind Personen von mehreren Diskriminierungsformen gleichzeitig betroffen. Das Zusammenwirken verschiedener Formen der Unterdrückung und Benachteiligung lässt sich nicht additiv aneinanderreihen, sondern muss in seinen Wechselwirkungen gesehen werden. Betrachtet werden verschiedene Kategorien wie Geschlecht, Ethnizität, Klasse, Nationalität, Sexualität, Alter, Behinderung etc. Jede dieser Kategorien hat sowohl für sich als auch im Zusammenspiel mit den anderen einen, die gesellschaftlichen Machtverhältnisse mitkonstituierenden, Effekt. Aber wie geht man damit um?

Häufig sind diese Unterdrückungserfahrungen an Überschneidungspunkten für andere nicht oder nur teilweise betroffene Menschen schwer nachvollziehbar. Die Veranstalter*innen dieses Vortrags bewegt neben eigenen Erfahrungen vor allem, wie mit Unterdrückungserfahrungen unterschiedlich von Diskriminierung betroffener Menschen und daraus folgenden Problemen bzw. Ausschlusserfahrungen in der eigenen Szene umgegangen werden kann.

Abhinav Sawhney (ehm/ehms) ist in der politischen Bildunggsarbeit aktiv. Durch die aktivistische Arbeit und Betroffenheit als queere Person of Color hat sich für Abhinav Sawhney der Schwerpunkt auf queere und antirassistische Arbeit herauskristallisiert. Ehm arbeitet in diversen Kunst- und Bildungsprojekten mit betroffenen und nicht betroffenen Menschen an Themen von Queerness, Rassimus, Feminismus und De-/Postkolonialität.

Wir möchten einander wertschätzend und auf Augenhöhe begegnen. Menschen sollen nicht grundsätzlich wegen diskriminierendem Verhalten verurteilt werden, viel mehr lädt dieser Workshop dazu ein, dieses aus der individuellen Positionierung der Beteiligten zu beleuchten. Trotzdem ist dieser Raum zuerst dazu gedacht, den Unterdrückten selbst eine Möglichkeit zur Aussprache zu geben.

Wenn du Lust hast mit dabei zu sein, melde dich gern per Mail über das AStA Feminismus Referat an, dann bekommst du alle weiteren Infos zugesendet: feminismus@asta-frankfurt.de

Wir haben eine Teilnehmer*innenbegrenzung, daher checke bitte dein Mail Postfach auf die Bestätigung deiner Anmeldung.

**ggfs. nach Infektionsgeschehen auch per Videochat**

WICHTIG: Sollte die Veranstaltung in Präsenz stattfinden, wird Sie nur für geimpfte und genesene Personen mit zusätzlichem tagesaktuellen Antigentest auf das SARS-2 zugänglich sein. Zur Überprüfung des Impf- oder Genesungsstatus bitte ein digitales Impfzertifikat sowie ein Lichtbilausweis (z.B. Perso, DGTI-Ausweis, Krankenkassenkarte), alternativ einen Studient*innenausweis der Uni Frankfurt mit Impfvermerk mitbringen. Namen und Geschlechtszuweisungen werden vertraulich behandelt.
Antigentests wird es vor Ort geben, falls für Euch möglich, aber gerne einen „Bürgertest“ vorab machen und das Ergebnis am Veranstaltungstag vorlegen (hier gilt gleiches bezüglich Namen usw.).
Die Räumlichkeiten bieten genug Platz um sich gut zu verteilen und Abstand zu anderen Menschen einzuhalten.

all gender welcome