Symposium: Die Naxoshalle im Nationalsozialismus

erstellt von studio NAXOS — zuletzt geändert: 2020-09-13T15:59:28+02:00
Eine Veranstaltung der „Themenwoche gegen das Vergessen" am 26. und 27. September, jeweils ab 14 Uhr.
  • Wann 26.09.2020 von 14:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Alle Termine 26.09.2020 von 14:00 bis 17:00 27.09.2020 von 14:00 bis 17:00
  • Wo Naxoshalle, Waldschmidtstr. 19 H
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Im Rahmen des Symposiums zeigen wir aktuelle Forschungsergebnisse zur NS-Historie in Frankfurt im Allgemeinen und am Beispiel der Naxoshalle im Besonderen. Expert*innen referieren u.a. über die lokalen Strukturen der Zwangsarbeit in der Naxoshalle, die Veränderungen des Begriffs der „deutschen“ Arbeit in Bezug auf die NS-Zeit, die Frankfurter Auschwitzprozesse und die Möglichkeiten einer solidarischen Erinnerungsform. An den jeweiligen Vortrag schließt sich eine Frage- und Diskussionsrunde an.

Am zweiten Tag wollen wir in einem offenen Gesprächsformat historische Vermittlung mit den Mitteln der Fiktion diskutieren. Die Performance- und Theaterkünstler*innen, welche ihre Arbeiten innerhalb der Themenwoche zeigen, und die wissenschaftlichen Expert*innen werden gemeinsam mit dem Publikum die Vor- und Nachteile einer künstlerischen Recherche-/Arbeit als Zugangsmöglichkeit zu den Themen der Zwangsarbeit und der Shoa diskutieren.

Programm

  • Samstag, den 26. September

14.00 – 14:45 Uhr Eröffnung des Symposiums
Vortrag: „Schmirgelpapier, Erinnern und Solidarität – Gedanken zur kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte der Naxoshalle“, Susanne Thimm, Historisches Museum Frankfurt
14:45 – 15:30 Uhr Die Naxoshalle im Nationalsozialismus, Präsentation der Forschungsergebnisse mit Freya Kurek, Björn Fischer und Luise Besier, Moderation: Philipp Scholtysik
16.00 – 17.00 Uhr Vortrag: „Umstrittene Zeugenschaft: Die Auschwitz-Überlebenden vor Gericht in NS-Prozessen“, Katharina Stengel, Fritz Bauer Institut

Anmeldung für Samstag: https://studionaxos.de/programm/symposium/

  • Sonntag, den 27. September

14.00 – 15.00 Uhr Vortrag: „Vernichtung, Zwang, Erziehung. Zur entgrenzten Destruktivität ‚deutscher Arbeit‘ im Nationalsozialismus“, Nikolas Lelle, Humboldt Universität zu Berlin
15.00 -17.00 Uhr Gespräch mit Künstler*innen der Theaterproduktionen „P“, „Gespenster der Arbeit“ und „Widerhall“, Moderation: Philipp Scholtysik

Anmeldung für Sonntag: https://studionaxos.de/programm/symposium-2/

Eintritt frei.