Radikale Linke und Arbeitskämpfe

erstellt von Kritik und Praxis Frankfurt — zuletzt geändert 2024-03-29T23:52:59+02:00
Podiumsdiskussion mit Eklat Münster (aktiv bei "Keine Profite mit unserer Gesundheit"), Fridays for Future Frankfurt (aktiv bei "Wir fahren Zusammen)
  • Wann 08.04.2024 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Café Exzess, Leipziger Str. 91
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Ob in NRW während des längsten Krankenhausstreiks der BRD, ob bei den Arbeitskämpfen im ÖPNV oder ob der Unterstützung streikender LKW-Fahrer*innen auf dem Parkplatz in Gräfenhausen: In den letzten Jahren konnte in den verschiedensten Bereichen beobachtet werden, dass radikale Linke sich unterstützend in Arbeitskämpfe einmischen bzw. diese selbst vorantreiben... Aber warum eigentlich? Was gibt es da für Gruppen und Organisationen zu holen, die meistens keine Freund*innen des Kapitalismus sind und auch nicht selten diesen Staat ablehnen.

Lohnarbeit ist Ausbeutung, kommt es also wirklich darauf an, ob Leute ein paar Euro mehr verdienen und ein paar Stunden weniger zur Arbeit gehen? Außerdem sitzen beinahe überall die sozialpartnerschaftlichen DGB-Gewerkschaften fest im Sattel. Viele Gründe also, um Arbeitskämpfe und ihre staatstragende Funktion in Deutschland einen weiten Bogen zu machen. Oder gibt es da doch was zu holen für die Radikale Linke?

Mit welchen strategischen Überlegungen gehen diese Gruppen in Arbeitskämpfe? Was erwarten sie sich davon? Wie gehen sie auf die in den jeweiligen Bereichen arbeitenden Menschen zu? Wie gehen sie mit den DGB Gewerkschaften um? Oder vielleicht besser gleich eine eigene Gewerkschaft gründen?

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