*online* Gesundheit für Alle!

erstellt von medico international — zuletzt geändert: 2020-10-16T13:06:56+01:00
Über die Vergesellschaftung essentiellen Gesundheitswissens. Prof. Dr. Albrecht Jahn, Edda Grabar, Florence Stürmer und Anna Cavazzini im Gespräch.
  • Wann 22.10.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo https://youtu.be/ZttxfGc0Eew
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Das empörende Gerangel um Exklusivität im Zugang zu einem Corona-Impfstoff verweist auf einen viel weitgehenderen Skandal. Schon heute haben über zwei Milliarden Menschen noch nicht einmal Zugänge zu überlebenswichtigen Medikamenten. Sie sind zu arm, um sich diese leisten zu können, oder sie leiden an Krankheiten, für die nicht geforscht wird, weil sie sich nicht lukrativ vermarkten lassen.

Was ist zu tun, um dem Marktversagen in der Versorgung mit essentiellen Gesundheitsfürsorgemitteln zu begegnen? Könnte ein internationaler Vertrag helfen, der Forschung und Entwicklung zu einem öffentlich finanzierten Gemeingut macht? Liegt in der Dekolonisierung des herrschenden Eigentumsbegriffs nicht eine Voraussetzung für die Verwirklichung des Menschenrechts auf Gesundheit? Was ist zu tun, um das Notwendige politisch umzusetzen?

Über diese Fragen sprechen:
Prof. Dr. Albrecht Jahn, Institut für globale Gesundheit an der Universität Heidelberg, Edda Grabar, Wissenschaftsjournalistin, Florence Stürmer, European Center für Constitutional and Human Rights (ECCHR) und Anna Cavazzini, Mitglied des Europäischen Parlaments-Bündnis 90/ Die Grünen

Zur Verfolgung der Veranstaltung via Livestream nutzen Sie bitte folgenden Link:

https://youtu.be/ZttxfGc0Eew

Die Veranstaltungsreihe „Der utopische Raum“ der stiftung medico international spürt auf regelmäßigen Abendveranstaltungen Ideen nach, die mit Blick auf den erreichten Globalisierungsgrad notwendig auch global gedacht und entfaltet werden müssen. Es geht auch anders! – Der utopische Raum im globalen Frankfurt. Inspirationen für emanzipatorisches Denken und Handeln. Die Veranstaltungen finden corona-bedingt zur Zeit online statt.

Kooperationspartner: Institut für Sozialforschung und Frankfurter Rundschau