*online* Frankfurt und die Juden

erstellt von Fritz Bauer Institut — zuletzt geändert: 2020-09-26T15:38:34+01:00
Neuanfänge und Fremdheitserfahrungen 1945–1990. Vortrag von Dr. Tobias Freimüller
  • Wann 12.10.2020 von 18:15 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Livestream auf Zoom und YouTube
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Frankfurt am Main war vor 1933 die deutsche Stadt mit dem höchsten jüdischen Bevölkerungsanteil, die Jüdische Gemeinde war nach Berlin die zweitgrößte in Deutschland. Auch nach 1945 wurde Frankfurt, zunächst unter dem Schutz der amerikanischen Besatzungsmacht, zu einem Kristallisationspunkt jüdischen Lebens in der Bundesrepublik.

Der Vortrag zeichnet die Neuanfänge und Brüche für Juden in Deutschland als Geschichte von Migrations- und Fremdheitserfahrungen nach, aus denen sich in den 1980er Jahren sowohl weithin beachtete Debatten und Konflikte als auch ein neues jüdisches Selbstbewusstsein entwickelten.

Am Beispiel Frankfurts und der Juden, die dort nach 1945 lebten, zeigt sich die Widersprüchlichkeit und Komplexität der jüdischen Nachkriegsgeschichte Westdeutschlands wie unter einem Brennglas.

Dr. Tobias Freimüller ist Historiker und stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts.

Die Veranstaltung wird über Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Online-Vortrag am 12.10.2020« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.

Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt: https://youtu.be/zDznhkiGUps

Eine Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt