*online* Ende der post-sowjetischen Stabilität?

erstellt von Heinrich Böll Stiftung Hessen — zuletzt geändert: 2021-05-29T12:50:19+02:00
Protest, Repression, Krieg
  • Wann 29.06.2021 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
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Massenproteste in Belarus und Kirgistan, unverminderte Gewalt auch nach sieben Jahren in der Ostukraine und Krieg um Berg Karabach: Immer wieder findet sich in letzter Zeit eine Region in den Schlagzeilen, die der Kreml als „nahes Ausland“ und sein ureigenes Einflussgebiet versteht. Mit seiner Unterstützung hält sich das repressive Regime in Minsk an der Macht.

Der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan im Herbst 2020 demonstrierte eindrücklich, wie unvermittelt vermeintlich „eingefrorene Konflikte“ aufbrechen können – mit Tausenden von Toten und Vertriebenen. Gleichzeitig scheint Moskau seine Rolle als unangefochtene Ordnungsmacht im post-sowjetischen Raum einzubüßen, während Akteure wie die Türkei und China an Einfluss gewinnen. Und was ist mit der Europäischen Union?

Gespräch mit:

  • Vera Rogova, Assoziierte Wissenschaftlerin der HSFK
  • Azer Babayev, Professor für Politikwissenschaft an der ADA University in Baku
  • Michail Poljanskij, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Programmbereich „Internationale Institutionen“ der HSFK

Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf unserem Youtube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/YouTube