Humanitäre Interventionen und die Außenpolitik der Grünen

erstellt von Die Linke.SDS Uni Frankfurt — zuletzt geändert: 2021-08-27T21:45:25+02:00
Wie Kriege zur Pflicht jedes Menschenfreunds wurden. Teil 2. Veranstaltung mit Willi van Ooyen.
  • Wann 15.09.2021 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69/77
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Die von Deutschland forcierte Aufspaltung der Bundesrepublik Jugoslawien mündete 1999 letztlich im ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr im Rahmen der NATO-Intervention im Kosovokrieg.

Dieser erste Kriegseinsatz der Bundeswehr fand unter der Regierungsbeteiligung der Grünen statt, die sich seither regelmäßig als laute Befürworter:innen sogenannter "humanitärer Interventionen" hervorgetan haben. Aber nicht nur Militäreinsätze, sondern auch Wirtschaftskriege in Form von Sanktionen werden von ihnen eifrig propagiert, solange es sich um missliebige Regierungen wie bspw. Russland und China handelt.

Deutlich wurde ihre Doppelmoral gepaart mit klaren Feindbildern, als sie jüngstens im Falle des russischen Oppositionellen Nawalny Wirschaftssanktionen forderten, während im Falle der politischen Verfolgung von Whistleblower:innen wie Assange, Manning und Snowden solche Forderungen unterlassen wurden.

Im zweiten Teil widmen wir uns mit dem Vorsitzenden der Friedens- und Zukunftswerkstatt Willi van Ooyen den außenpolitischen Haltungen der Grünen, um zu verstehen, welche Position die Grünen im Falle einer Regierungsbeteiligung in der internationalen Politik einnehmen möchten.