Geschichte der jüdischen Gemeinde in Frankfurt

erstellt von Institut für Stadtgeschichte — zuletzt geändert: 2021-09-29T12:52:33+01:00
Streiflichter und Stationen. Referent: Dr. Roman Fischer, Frankfurt am Main
  • Wann 12.10.2021 von 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Karmeliterkloster, Refektorium, Münzgasse 9
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Die Frankfurter jüdische Gemeinde ist eine der ältesten und geschichtsträchtigsten Gemeinden nördlich der Alpen. Seit nunmehr über 850 Jahren hat sie eine fast bruchlose Kontinuität bewiesen. Ihr Ruhm brachte ihr den Ehrentitel „Jerusalem am Main“ ein. Nicht nur für die Judenschaft des Heiligen Römischen Reiches, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Frankfurt als Messe- und Finanzplatz war sie von größter Bedeutung, wovon der Name Rothschild zeugt.

Das Zusammenleben mit der christlichen Umgebung war indessen nicht immer spannungsfrei, zuweilen kam es zu heftigen Gewaltausbrüchen.

Der Vortrag behandelt die wichtigsten Stationen der Frankfurter jüdischen Gemeinde seit ihrer Gründung anhand von Archivdokumenten, die während des Vortrages im Original des Vortragssaales ausgestellt sein werden und betrachtet werden können.

Der Vortragende, Dr. Roman Fischer, war langjähriger Archivar am Institut für Stadtgeschichte; er hat sich intensiv mit der Geschichte der Gemeinde befasst und alle Dokumente zur Geschichte der Juden im Stadtarchiv neu gesichtet und verzeichnet.

Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 €

Anmeldungen bitte ab vier Wochen vor der Veranstaltung über https://pretix.eu/isgfrankfurt

Für den Besuch ist ein Negativnachweis erforderlich (Geimpft, genesen oder getestet).