Film: Io, la mia famiglia Rom e Woody Allen

erstellt von Förderverein Roma — zuletzt geändert: 2019-04-11T10:39:48+00:00
(Ich, meine Roma-Familie und Woody Allen). Im Rahmen der Filmreihe "Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus"
  • Wann 05.06.2019 ab 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Mal Seh‘n Kino, Adlerflychtstr. 6
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Italien 2009, Beta SP, 50 min, OmeU
Regie: Laura Halilović
Buch: Laura Halilović, Nicola Rondolino, Davide Tosco Kamera: Laura Halilović, Nicola Rondolino, Davide Tosco Schnitt: Marco Duretti
Musik: Fabio Barovero, Bruskoi Prala, Giuseppe Napoli Produzent: Davide Tosco
„Ich bin in Italien geboren, ich habe einen italienischen Personalausweis und einen bosnischen Reisepass. Aber meine Identität ist eine andere: Ich bin Romni.“ Laura Halilović beschreibt in ihrem Debütfilm die Geschichte, Träume und den Alltag ihrer Familie: Ihre Eltern haben einen Teil ihres Lebens zwischen Italien und Jugoslawien pendelnd verbracht. Das Leben im Wohnwagen haben sie aufgegeben und wohnen seit zehn Jahren in einer Mietwohnung in Norditalien; ein Teil der Verwandtschaft versucht weiterhin, in einer Wohnwagensiedlungen zu leben, errichtet auf einem gekauften Stück Land. Doch die lokalen Behörden gehen repressiv gegen die Siedlung vor.
Halilović erzählt mit Videoaufnahmen und Fotografien aus dem Familienarchiv sowie aktuellen Interviews eine Coming-of-Age-Geschichte zwischen rassistischer Ablehnung und unbeschwertem Alltag, zwischen Tradition und dem Wunsch nach einem eigenen Weg.

PAGES OF MY BOOK (SEITEN MEINES BUCHES)
Ungarn 2013, DCP, 7 min, OmeU
Regie: Galya Stoyanova
Kamera: Miklós Barna, Galya Stoyanova
Schnitt: Galya Stoyanova, Eszter Kovács, Miklós Barna Produktion: Elmér Sánta
Die bulgarische Romni Galya Stoyanova äußert in diesem Kurzfilm ihre tiefsten Unsicherheiten, Ängste und Hoffnungen durch die kraftvolle, aber oberflächliche Darstellung, wie andere uns, die Rom*nja, wahrnehmen. Am Ende überwiegt die Selbstakzeptanz der Kultur, der Vielfalt und der einen Sache, die wir nicht ändern können – unsere Herkunft.
Anschließend Gespräch mit Galya Stoyanova (Fotografin, Filmemacherin, Aktivistin), Moderation Gaby Babić (Kinothek Asta Nielsen)