Die Pandemie-Profiteure

erstellt von Haus am Dom — zuletzt geändert: 2020-09-24T10:31:43+02:00
Wie Anwaltskanzleien für Konzernklagen gegen Corona-Maßnahmen werben – und was wir dagegen tun können.
  • Wann 28.09.2020 von 18:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Dachterrasse des Haus am Dom, Domplatz 3
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In diesen Tagen jährt sich der Beschluss zur vorläufi gen Inkraftsetzung des CETA Handelsabkommens zwischen der EU und Kanada. Vor dem Bundesverfassungsgericht wird dagegen geklagt. Gegen das Abkommen gab es massiven Widerstand. Hundertausende haben demonstriert.

Strittig waren insbesondere die Klagerechte von Konzernen gegen Staaten auf entgangene Gewinne wegen gesetzlicher Neuregelungen. Im Zusammenhang mit den staatlichen Regelungen wegen Corona werben nun spezialisierte Anwaltskanzleien bei Konzernen Klage zu erheben.

Wir diskutieren mit Pia Eberhard über Hintergründe und die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft.

Pia Eberhard arbeitet für die in Brüssel ansässige lobbykritische Organisation Corporate Europe Observatory (CEO). Sie beobachtet die Konzernklagen und die Diskussion um die Handelsabkommen seit Jahren.

Wir bitten um Anmeldung per mail hausamdom@bistumlimburg.de oder Tel. 069/80 08 71 84 00.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weiter bitten wir darum einen Mund-/Nasenschutz mitzubringen und auf den Wegen im Haus zu tragen und die Hygienevorschriften des Hauses einzuhalten.
Bei Regen fällt die Veranstaltung leider aus.

Veranstalter sind die Katholische Akademie Rabanus Maurus gemeinsam mit dem Frankfurter Bündnis für gerechten Welthandel, in dem u.a. Vertreter*innen der Kirchen, Umweltverbände, Gewerkschaften und Bürgerinitiativen zusammenarbeiten.