Die Demokratie als Prozess

erstellt von KunstGesellschaft — zuletzt geändert 2022-10-26T14:28:18+01:00
Gespräch mit Dr. Eduard Beaucamp zu Johannes Grützke: „Der Zug der Volksvertreter“, 1987–1990
  • Wann 12.11.2022 ab 15:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Paulskirche
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Johannes Grützke gewann 1987 den ersten Preis zur Ausgestaltung der Frankfurter Paulskirche. Am historischen Ort sollte an das 1848/49 tagende, erste deutsche Parlament, den Vormärz und die gescheiterte Revolution erinnert werden. Im Wettbewerb konnte sich Grützke zuletzt gegen die Künstler Jörg Immendorff und A. R. Penck durchsetzen. Sein Werk ‚Der Zug der Volksvertreter‘ wird vor allem häufig mit dem Bauernkriegspanorama von Werner Tübke in Bad Frankenhausen verglichen.“ (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg)

„Grützke zeigt die Demokratie nicht als Staatstheater mit ihren Repräsentanten, nicht als Manifestation einer Verfassung, sondern im Zug der Volksvertreter als einen offenen Prozess. Das Bild wird immer Widerspruch und Diskussionen provozieren. Das spricht für die Vitalität dieses bedeutenden Bildes, für seine zu Recht kritische und ambivalente, aber keineswegs abwertende und destruktive Behandlung des Themas.“ (Eduard Beaucamp)

KunstGesellschaft und Denkraum.
Teilnahmebeitrag 5/3/1 Euro