Besser am Boden bleiben.

erstellt von Club Voltaire — zuletzt geändert: 2020-08-14T11:05:23+02:00
Der Beitrag des Luftverkehrs zur Klimakrise und die aktuelle Situation im Konflikt um Ausbau und Betrieb des Flughafens Frankfurt
  • Wann 24.09.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
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In der Coronakrise ist etwas zuvor beinahe Undenkbares geschehen: Der Luftverkehr ist um 90 Prozent zurückgegangen - und die Welt dreht sich trotzdem weiter. Der Luftverkehr leistet einen enormen Beitrag zur Klimakrise, ohne dass dies von den Verantwortlichen in der Branche und in der Politik ernsthaft zum Thema gemacht wird.

Auch in der aktuellen Krise hält man unbeirrbar am Wachstumskurs und an den milliardenteuren Ausbauplänen fest.
Dabei gilt Fraport den Menschen, die im Rhein-Main-Gebiet unter den Flugrouten wohnen, längst als „schrecklicher Nachbar“, der sie in einem Ausmaß mit Fluglärm und Schadstoffen belastet, das nicht mehr zu vertreten ist. Seit mehr als 40 Jahren gibt es darum heftige Konflikte und Proteste, die bis heute andauern.

Gemessen an den schädlichen Wirkungen, die vom Flughafen ausgehen, stellt sich mehr denn je die Frage, ob allein mit dem Verweis auf Arbeitsplätze und Mobilität am bisherigen Kurs von Fraport festgehalten werden darf und ob die Haltung der verantwortlichen Politikerinnen und Politiker dazu überhaupt noch gerechtfertigt werden kann.

Zu fragen ist auch, was die Stadt Frankfurt und das Land Hessen mit all dem zu tun haben - und wie sich politischer Druck für eine ökologisch-soziale Wende im Interesse des Klimas und der Menschen erzeugen lässt.

Informieren und auf dem Podium diskutieren wird je ein Vertreter der Bürgerinitiative und von Verdi.

In Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe e. V.“

Eintritt frei

Coronabedingt gibt es nur eine reduzierte Gästezahl. Wir empfehlen eine Reservierung: buero@club-voltaire.de bzw. 069/29 24 08