Seit heute morgen wird der Fechenheimer Wald geräumt: Eine grundfalsche Entscheidung

erstellt von Die Linke. Hessen — zuletzt geändert 2023-01-18T20:42:50+01:00
Heute wurde mit der Räumung des Fechenheimer Waldes zum Ausbau der A 66 begonnen, 1000 Bäume sollen dafür fallen. Am Samstag begann die Rodung des Langener Bannwaldes für den Kiesabbau, das Dorf Lützerath wird wegen dem Kohleabbau abgebaggert. Allen Ereignissen gleich ist, dass die Grünen in der jeweiligen Landesregierung sind und diese verheerende Politik zu verantworten haben.

Jakob Migenda, Landesvorsitzender der LINKEN Hessen, wurde heute aus dem Protestcamp geräumt, in dem er am 16. Januar 2023 eingezogen ist, um mit Klimaaktivist*innen für den Erhalt des Waldes zu kämpfen. Das Klima rettet man nicht mit faulen Kompromissen. Die Linke steht für diese Politik: Sozial-ökologischer Umbau ohne neue Autobahnen in Hessen.

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Foto: Jakob Migenda, Landesvorsitzender der LINKEN Hessen, der von der Polizei aus dem Protestcamp getragen wird.

DIE LINKE. Frankfurt zur Räumung des Fechenheimer Waldes:

„Wir verurteilen die Räumung des Fechenheimer Waldes zum Zweck des Autobahnbaus!“, erklärt Daniela Mehler-Würzbach, OB-Kandidatin der LINKEN in Frankfurt.

„Weitere Autobahnen zu bauen anstatt endlich die dringend notwendige Verkehrswende anzugehen und alternative Formen der Mobilität auszubauen, ist absolut nicht mehr zeitgemäß.“, positioniert sich auch Martina van Holst, Vorsitzende der LINKEN in Frankfurt zur aktuellen Situation im Frankfurter Osten. Seit Monaten fordert die Frankfurter LINKE ein Moratorium des Bundesverkehrswegeplans. „Gleichzeitig unterstützen wir die Aktivist:innen im Fechenheimer Wald und setzen uns für den Erhalt von Natur für Artenvielfalt und gegen den Klimawandel ein. Wir sind solidarisch mit den friedlich Protestierenden in Frankfurt sowie in Lützerath und allen Orten, an denen Natur für Autos oder Kohle zerstört wird.“, so Mehler-Würzbach weiter.

Pressemitteilungen 18.1.2023