Keine Renten-Nullrunde im Fahrwasser der Krise

erstellt von DIE LINKE. Hessen — zuletzt geändert: 2020-06-26T18:26:07+02:00
Für eine starke gesetzliche Rente, in die alle Berufstätigen einzahlen!

„Wir lehnen eine Nullrunde bei der Rente kategorisch ab“, erklärt Petra Heimer, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE Hessen zu Überlegungen, in den westdeutschen Bundesländern die Rentenerhöhungen auszusetzen. „Diese faktischen Rentenkürzungen sind unsozial und vertiefen damit die Spaltung der Gesellschaft. Die Kosten zur Bewältigung der Corona-Krise dürften nicht auf die Rentnerinnen und Rentner abgewälzt werden. DIE LINKE fordert stattdessen eine Vermögensteuer und endlich eine Reform der Erbschaftssteuer, um das vorhandene Vermögen umzuverteilen. Außerdem brauchen wir eine starke gesetzliche Rente, in die alle Berufstätigen einzahlen, also auch Beamtinnen und Beamte, Selbstständige und Politikerinnen und Politiker. Wir brauchen als Schutz vor Altersarmut eine solidarische Mindestrente, denn niemand soll im Alter oder bei Erwerbsminderung von weniger als 1.050 Euro netto leben müssen. Das wäre die richtige Antwort auf die Herausforderungen durch die Krise.“

DIE LINKE. Hessen, Pressedienst, Frankfurt am Main, 26. Juni 2020