Jakob Migenda ist in das Protestcamp im Fechenheimer Wald gezogen und unterstützt die Proteste

erstellt von Die Linke. Hessen — zuletzt geändert 2023-01-17T20:01:50+01:00
„Ich bin Teil der Aktivistinnen und Aktivisten im Fechenheimer Wald, die sich für den Erhalt des wertvollen Naturraums einsetzen, der für eine sinnlose Autobahn geopfert werden soll“, erklärt Jakob Migenda, Vorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen, der seit dem 16. Januar 2022 im Protestcamp ist.

„Es ist aberwitzig, wie hier die schwarz-grüne Landesregierung an einem Verkehrsprojekt aus der fossilen Vergangenheit festhält und dafür wertvolle Bäume und einen schützenswerten Naturraum zerstört. Der Wald ist  für die Biodiversität und als Frischluftreservoir und Hitzeausgleich von immenser Bedeutung. Das heißt konkret: Keine neuen Autobahnen in Hessen. Die ökologisch falsche Rodung des Langener Waldes für Sand- und Kiesabbau  hat in diesen Tagen bereits begonnen. DIE LINKE unterstützt die Proteste für den Erhalt der Waldflächen und setzt sich für eine soziale und ökologische Politik ein.

Es ist unbestritten, dass der Bau neuer Autobahnen, die Probleme des ausufernden motorisierten Individualverkehr (MIV) nicht löst, sondern den klimaschädlichen Trend beschleunigt. Diese Art Straßenbau konterkariert die Einhaltung der Klimaziele bis 2035. Durch den A66-Lückenschluss werden voraussichtlich die Verkehre über die Friedberger Landstraße in Richtung Stadtmitte und über den Autobahnring um Frankfurt herum maßgeblich gesteigert. Das ist das Gegenteil von einer ökologischen Verkehrswende. Wir müssen mehr auf Bus, Bahn und Schiene setzen.“

Pressemitteilung 17.1.2023