Hiroshima mahnt: Nein zur atomaren Teilhabe – Atomwaffen raus aus Büchel - Atomwaffenverbot durchsetzen

erstellt von Friedens- und Zukunftswerkstatt — zuletzt geändert 2022-08-06T09:38:57+02:00
Anlässlich des Jahrestages des Atombombenabwurfes auf Hiroshima protestiert die Frankfurter Friedensbewegung gegen die weitere atomare Gefahr und die steigenden Rüstungsausgaben und fordert den Rüstungswahnsinn zu beenden.

Am 6. August 1945 wurden von den USA die ersten Atombomben auf Hiroshima und am 9. August auf Nagasaki abgeworfen. 77 Jahre später bedrohen die Atomwaffen immer stärker das Überleben der Menschheit. Mit der Ausweitung des Krieges in der Ukraine rückt ein Einsatz von Atomwaffen in Europa immer näher.

„Atomar abrüsten statt aufrüsten ist das Gebot der Stunde“, erklärt Willi van Ooyen von der Friedens- und Zukunftswerkstatt in Frankfurt.

Die Kundgebung soll am Samstag, den 6.8.2022 um 12 Uhr auf dem Paulsplatz in Frankfurt stattfinden. Dort werden Philipp Jacks,  Vorsitzender der DGB Region Rhein-Main und Regina Hagen, von der Initiative „Atomwaffen abschaffen!“ über die Aufgaben der Friedensbewegung reden. Noriko Abe, eine Japanische Künstlerin wird mit ihrer Trompete die Mahnwache musikalisch begleiten.

In dieser bedrohlichen Lage plant die rot-grün-gelbe Bundesregierung Milliarden Euro für die Anschaffung neuer Atombomber. Damit würden die in Büchel (Rheinland-Pfalz) liegenden US-Atombomben von Bundeswehr-Piloten ans Ziel geflogen werden, sollte der US-Präsident im Kriegsfall den Einsatz veranlassen.

Der in der UNO vereinbarte Atomwaffenverbotsvertrag ist am 22. Januar 2021 in Kraft getreten. Dem muss die Bundesrepublik uneingeschränkt breitreten. Die Abschaffung aller Atomwaffen ist Voraussetzung für weitergehende Abrüstung in allen Bereichen.

Statt weiterhin Teil des Problems zu sein, muss Deutschland endlich zu einem Teil der Lösung werden. Deutschland muss statt der Modernisierung  des atomaren Potentials die nukleare Teilhabe beenden, die US-Atombomben aus Büchel abziehen und nicht Milliarden für neue Kampfjets ausgeben, die unsere Sicherheit gefährden. Nur so kann die Gefahr gebannt werden, dass von deutschem Boden aus ein Atomkrieg geführt oder sogar begonnen wird.

Pressemitteilung  5.8.2022