Zukunft des Erinnerns

erstellt von Bildungsstätte Anne Frank — zuletzt geändert 2023-11-12T12:00:52+01:00
Diskussion mit Aleida Assmann, Ibou Coulibaly Diop und Meron Mendel
  • Wann 08.12.2023 ab 17:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Evangelische Akademie, Römerberg 9
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Einlass ab 16:30 Uhr

17:15 Uhr Impulsvortrag von Aleida Assmann

17:35 Uhr Diskussion mit Aleida Assmann, Ibou Coulibaly Diop, Meron Mendel

Moderation: Insa Wilke

Aleida Assmann, Ibou Coulibaly Diop und Meron Mendel diskutieren im Anschluss an den Impulsvortrag Möglichkeiten, kritisches Geschichtsbewusstsein für Erinnerungskonzepte der Zukunft zu mobilisieren.

Wie kann die Aufarbeitung der deutschen Kolonial- und NS-Vergangenheit gelingen, eine Praxis der Wiedergutmachung aussehen und gegenwärtiger Rassismus, Antisemitismus sowie Antiziganismus und Rechtsextremismus minimiert und am besten verhindert werden? Sind Reparationszahlungen, Rückgaben von Raubkunst, Umbenennungen von Straßennamen erste Schritte in die richtige Richtung?

Migrationsgeschichte als gelebte Praxis zu würdigen und Erinnerung plural zu denken, sind die Ideale, wofür die Diskutierenden trotz unterschiedlicher Positionen und Lösungsansätze in ihrem Gespräch argumentieren werden.

Die Diskussion findet im Rahmen des Literaturfests „Textland“ statt.