Wir frieren nicht für Profite!

erstellt von Initiative Heißer Herbst Frankfurt — zuletzt geändert 2022-09-19T17:28:09+02:00
Wir tragen unseren Protest mit einer Kundgebung an der Hauptwache auf die Straße! Macht mit!
  • Wann 26.09.2022 ab 17:30 Uhr (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Hauptwache
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Steigende Lebensmittel- und Energiepreise machen unser Leben unbezahlbarer. Während wir von Politikern und Wirtschaftsbossen mit Tipps zum Sparen belehrt werden, haben die Energiekonzerne, die Waffenindustrie und die 40 DAX-Konzerne 2021 so viele Milliarden wie noch nie verdient. Mit den Wirtschaftssanktionen soll der Druck auf Russland erhöht werden, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Allerdings treffen die Wirtschaftssanktionen die Bevölkerung hierzulande sowie die in Russland. Die Konkurrenz zwischen den Großmächten sollen die einfachen Leute schultern. Die Lebensmittel- und Energiepreise stiegen auch schon vor dem Krieg in der Ukraine rasant.

Beim Gaspreis ist die Gasumlage nur das kleinste Problem. Bereits im Oktober 2021 - vor dem Krieg! – war er auf einem Rekordniveau, laut dem Energieversorger EnBw wie seit 12 Jahren nicht mehr. Schon während der durch Corona noch verstärkten Wirtschaftskrise mussten wir als Werktätige, SchülerInnen, StudentInnen, Kleingewerbetreibende und Arbeitslose die Last tragen. Die sogenannte Ampelregierung bezeichnet sich gerne als „Fortschrittskoalition“ und wollte einiges ändern. Jedoch zeigt sie sehr deutlich, dass sie auf der Seite der Banken und Konzerne steht. Sie gibt Milliarden für Rettungspakete für die Konzerne, die Banken und die Aufrüstung aus, aber das ökologisch und sozial sinnvolle 9€-Euro-Ticket wird nicht verlängert bzw. die Nachfolgeregelungen lassen auf sich warten.

Wir sind eine Initiative aus Einzelpersonen und gewerkschaftlich Aktiven, aus Mitgliedern von verschiedenen Vereinen und politischen Organisationen usw. Für uns ist es wichtig, Protest gegen die Regierung der Reichen und die dahinterstehenden Banken & Konzerne zu organisieren. Es stellt sich immer noch die Frage, wer für diese Krise zahlen wird. Unserem Protest und unseren Forderungen müssen wir in Auseinandersetzungen in den Betrieben, Schulen, Universitäten und auf der Straße Ausdruck verleihen. Alle, die sich an unserer Initiative beteiligen möchten, sind eingeladen, sich mit uns auszutauschen.

Wir fordern:

  • Gas- und Strompreisstopp jetzt!
  • Vergesellschaftung der Energiekonzerne!
  • Aufhebung aller Wirtschaftssanktionen
  • 100 Milliarden für Soziales und das Gesundheitswesen statt für Hochrüstung und Krieg!
  • Verhandeln statt Waffenlieferungen! – Stoppt den Krieg!

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