*online* Widerstand gegen Aufrüstung und Krieg – Aufbruch für Abrüstung und Frieden

erstellt von Bundesausschuss Friedensratschlag — zuletzt geändert: 2021-11-25T14:51:03+01:00
28. Bundesweiter Friedensratschlag
  • Wann 04.12.2021 von 11:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo online
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Nein zu Atomwaffen!
Nein zur Bewaffnung von Drohnen!

Auslandseinsätze beenden!

Afghanistan hat wieder einmal vor Augen geführt, dass Krieg keine Probleme löst, sondern neue schafft. Der Krieg hat gezeigt, dass die bisherige deutsche Außenpolitik mit ihrem Anspruch, militärisch Weltpolitik mitzugestalten, wie es auf einer Sicherheitskonferenz in München mit dem Slogan „neue Macht, neue Verantwortung“ verkündet wurde, gescheitert ist. Ein weiteres Scheitern bahnt sich in Mali an.

Militärinterventionen des Westens wie die in Afghanistan, Irak und Libyen führen nicht zu einer weltweiten friedlichen Koexistenz der Staaten und der Menschen.

Wir wollen beim Ratschlag die politische Lage analysieren und unsere Chancen zur Entwicklung von mehr Aktivitäten für Abrüstung nutzen. Wir wollen einen Beitrag zur Strategie leisten, weil wir wissen, dass eine soziale und ökologische Transformation ohne Frieden und Abrüstung nicht möglich ist, und ebenso, dass eine humane Transformation der globalen Gesellschaft die Voraussetzung für Frieden ist.

Die Frage ist, wie der neue Bundestag die Weichen für die Außenpolitik stellen wird. Wir wollen erst recht nach dieser Bundestagswahl konkrete Ansätze für Frieden, Entspannung und gegen eine weitere Militarisierung der europäischen Politik entwickeln. Als führende Macht in der EU sollte Deutschland, allein schon aufgrund seiner Vergangenheit, Verantwortung für die Wiederbelebung von Entspannungspolitik und weltweite Abrüstung wahrnehmen.

Uns treibt die Sorge um, dass auch eine neue Bundesregierung den Kurs der Kriegsvorbereitung und Kriegsandrohung, der Sanktionen und Ausweitung der Drohpolitik fortsetzen könnte. Die zunehmende Aggressivität der USA und das Bekenntnis zum Kriegsbündnis NATO verstärken diese Sorge.

Programm

11:00 Begrüßung und organisatorische Hinweise

11.15 - 12:15 Referate:

Anne Rieger: Situation und Aufgaben der Friedensbewegung

Jörg Kronauer: Gemeinsam gegen Moskau? Die Russlandpolitik westlicher Mächte

12:30 – 13:15 Ergänzende Workshops

13:15 – 14:15 Mittagspause

14:15 – 15:15 Referate:

Christoph Marischka: Deutsche Afrikapolitik am Beispiel Sahel-Zone

Norman Paech: Territorialkonflikte in Asien, China und der Westen

15:30 – 16:15 Ergänzende Workshops

16:30 – 17:30 Referate:

Erhard Crome: Deutschland und die EU nach der Bundestagswahl

Werner Ruf: Für eine Wieder­belebung der Entspannungspolitik

17:45 – 19 Uhr Diskussion, Zusammenfassung und Ausblick

Anmeldung: https://www.friedensratschlag-digital.de/anmeldung/
Zugangsdaten werden vor der Veranstaltung von uns zugeschickt.

Veranstalter: Bundesausschuss Friedensratschlag und Kasseler Friedensforum. Mit freundlicher Unterstützung vom Offenen Kanal Kassel.