Wege zu Frieden und Gerechtigkeit in Palästina/Israel

erstellt von Initiative Internationales Bahnhofsviertel — zuletzt geändert 2023-11-16T19:59:35+01:00
Alternativen zu Apartheid und rassistischer Gewalt. Vortrag und anschließendes Gespräch mit Fuad Hamdan
  • Wann 06.12.2023 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo bei Doña Carmen, Elbestr. 41
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Der militärischen Operation der Hamas vom 7. Oktober 2023 sind 1.400 Menschen zum Opfer gefallen. Israel hat darauf mit der vollständigen Abriegelung und einem Dauer-Bombardement des Gaza-Streifens reagiert.

Die militärisch exekutierte kollektive Bestrafung der palästinensischen Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen ist offenkundig völkerrechtswidrig. Das Leid, das den Menschen dort zugefügt wird, ist nicht minder schlimm als das Leid derer, die bei der terroristischen Aktion der Hamas zu Tode kamen oder entführt wurden.

Wer hinter den Anlässen dieses blutigen Konflikts nach tiefer liegenden Ursachen sucht oder wie UN-Generalsekretär António Guterres auf die Besetzung Palästinas zu sprechen kommt und feststellt, dass die Angriffe der Hamas „nicht im Vakuum erfolgt" seien, wird im Handumdrehen verurteilt und der Relativierung von Verbrechen bezichtigt.

Derartige Tabuisierungen sowie das mittlerweile übliche Erzeugen eines Klimas der Angst, sich jenseits der offiziellen israelischen Staatspolitik überhaupt noch zum Krieg in Palästina zu äußern, sind Gift für jegliche rationale Befassung mit der Lage in Israel / Palästina.

Daher wollen wir Raum schaffen für die Diskussion palästinensischer Sichtweisen, die oft unter den Generalverdacht der Terror-Sympathie gestellt werden und schon deshalb in der deutschen Öffentlichkeit und den Mainstream-Medien zu kurz kommen.

Fuad Hamdan, geboren 1951 im Flüchtlingslager Kalandia in Palästina, Leiter des Dritte-Welt-Zentrums im Eine-Welt-Haus München und Mitglied im Palästina-Forum München, lebt seit 1969 in Deutschland und ist aktiv im jüdisch-palästinensischen Dialog.