Poetry Slam am Tag der Toleranz

erstellt von Club Voltaire — zuletzt geändert: 2019-10-17T09:03:13+00:00
Sprache verbindet, Sprache kann aber auch ausgrenzen. Wie tolerant sind wir, wenn es um Sprache geht?
  • Wann 16.11.2019 ab 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
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Hinter Sprache stehen bestimmte Vorstellungen und Wertigkeiten und diese beziehen sich auch auf die Wahrnehmung der Sprechenden. Wer kann, wer darf sprechen? Wer wird gehört? Je nachdem wie jemand „spricht", wird er/sie auch „bewertet". 

Ausgegrenzt und nicht auf Augenhöhe werden Menschen behandelt, die Anforderungen an ein „richtiges" Sprechen nicht erfüllen. Sei es, weil sie nicht „akzentfrei" Deutsch sprechen, weil sie einen stigmatisierten Dialekt sprechen, weil sie stottern oder in Gebärdensprache kommunizieren. Ihnen wird oftmals unterstellt, dass sie nicht „richtig" sprechen können und daher auch nichts Sinnvolles oder „Wertvolles" mitzuteilen haben.

Die Slammer*innen mit und ohne Akzent, Dialekt oder eben gebärdend zeigen, dass Sprechen und Sprache vielfältig sind und Menschen sehr viel mitzuteilen haben, auch wenn ihre „Sprache" nicht der gängigen Wahrnehmung entspricht.

Moderiert wird der Slam von Clemens „Clemse" Naumann und es gibt natürlich eine Abstimmung über den „besten" Slam.

Veranstalter: Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Club Voltaire

Eintritt frei