Peggy Parnass. Überstunden an Leben

erstellt von Fritz Bauer Institut — zuletzt geändert: 2019-05-12T12:14:50+00:00
Filmvorführung und Gespräch mit Peggy Parnass und den Filmemachern Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann.
  • Wann 12.06.2019 von 18:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Pupille Kino, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26
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Peggy Parnass hat sich vor allem als Gerichtsreporterin einen Namen gemacht. Ihre Berichte, die 1980 wegen ihrer großen Menschlichkeit mit dem Fritz-Bauer-Preis der Humanistischen Union gewürdigt wurden, erschienen später in Buchform unter dem Titel Prozesse. Lange sprach sie nicht über ihre eigenen Verfolgungserfahrungen. Als Vierjährige kam sie 1939 mit ihrem jüngeren Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. Schon mit 14 Jahren musste sich Peggy Parnass ihren Lebensunterhalt selbst verdienen.

Heute kennt man sie aus ihren vielfältigen Aktivitäten, unter anderem als Journalistin, Schauspielerin, Übersetzerin, kämpferische Jüdin und leidenschaftliche Skatspielerin. Der Film gibt einen Einblick in ihr Leben.

Im Anschluss stehen sie sowie die Filmemacher Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann für ein Gespräch zur Verfügung.

Eine Kooperation mit Pupille e.V. – Kino in der Uni, dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Förderverein des Fritz Bauer Instituts e.V.