*online* Wie viele Einzeltäter noch?

erstellt von Heinrich Böll Stiftung Hessen — zuletzt geändert: 2021-06-03T13:50:05+02:00
Rechter Terror in Hessen
  • Wann 22.06.2021 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
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Diskussion mit:

  • Ayşe Güleç, Initiative 6. April Kassel
  • N.N. CDU Hessen (angefragt)
  • Martín Steinhagen, Freier Journalist, Autor des Buches Rechter Terror, Prozessberichterstattung im Mordfall Walter Lübcke
  • Mathias Wagner, MdL, Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen Hessen
Moderation: Saba-Nur Cheema, Bildungsstätte Anne Frank Frankfurt

Sprach man in den 90ern noch von individuellen Hassverbrechen und spontanen Gewalttaten, ist es heute Konsens, dass rechte Gewalt System hat. Der Mord an Halit Yozgat 2016 in Kassel, der Mord an Walter Lübcke im Juni 2019, der Mordversuch an dem jungen eritreischen Mann Bilal M. in Wächtersbach im Juli 2019, und die rassistischen Morde in Hanau, bei denen 2020 neun Menschen gestorben sind, machen bei aller Kontinuität aber auch deutlich, dass die Täter aus verschiedenen Milieus stammen. Klar ist aber, dass auch Täter, die allein gehandelt haben, nicht als sozial und politisch isoliert betrachtet werden können oder außerhalb politischer Diskurse zu verorten sind.

Welche Bemühungen zur Ermittlung und Bekämpfung von Strukturen und Zusammenhängen rechtsterroristischer Taten werden also unternommen? Welche Schlussfolgerungen haben die hessischen zuständigen Institutionen (Polizei, Verfassungsschutz, Politik) aus dieser nicht mehr ganz so neuen Unübersichtlichkeit gezogen? Und wie lässt sich das allgemeine Bewusstsein für diese Bedrohungen schärfen?

Verfolgen Sie das Gespräch per Livestream auf unserem YouTube-Kanal und diskutieren Sie mit: boell-hessen.de/youtube/