*online* Wessen Erinnerung? Gedenken im öffentlichen Raum

erstellt von Amt für multikulturelle Angelegenheiten — zuletzt geändert: 2021-01-15T15:01:33+01:00
Wie wird Opfern rassistischer Gewalt im öffentlichen Raum gedacht – den Opfern des NS-Regimes, der Terroranschläge in Halle und Hanau und des NSU?
  • Wann 22.01.2021 von 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Live auf Zoom
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Wie wird welche Geschichte erzählt und sichtbar gemacht? Wer kommt dabei zu Wort? Die Gäste rücken den Blick der Betroffenen und deren Forderungen ins Zentrum.

Verena "Marge" Lehmann engagiert sich für den Erhalt des Mahnmals in Berlin, das den im Holocaust ermordeten Sinti und Roma gedenkt. Kutlu Yurtseven und Ulf Aminde fordern ein antirassistisches Mahnmal an der Keupstraße in Köln, wo 2004 eine Nagelbombe der NSU explodierte.

Eleonore Wiedenroth-Coulibaly widmet sich der EntRassifzierung der deutschen Sprache und der kritischen Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte.

Sie sprechen über die Erfahrungen von Angehörigen und Communitys mit Behörden und Politik. Sie benennen Strategien zur gegenseitigen Stärkung und zeigen auf, wie sie die gegenwärtige Erinnerungspolitik verändern. Es moderiert die Künstlerin Ülkü Süngün, die sich kritisch mit Migration sowie Erinnerungs- und Identitätspolitiken befasst.

Die Veranstaltung findet online statt. Wir bitten um eine Anmeldung an anmeldung.amka@stadt-frankfurt.de