*online* Verschobener Diskurs – verlorene Empathie?

erstellt von Heinrich Böll Stiftung Hessen — zuletzt geändert 2022-01-10T13:46:35+01:00
Mechanismen von Rassismus entdecken. Der Workshop analysiert am Beispiel der Berichterstattung über geflüchtete Menschen eine Diskursverschiebung in der Öffentlichkeit.
  • Wann 03.02.2022 ab 17:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo auf Zoom
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Aber wo verläuft diese Verschiebung eigentlich? Und wie können wir uns für solche Vorgänge sensibilisieren, um selbst dazu beizutragen die Menschenwürde ins Zentrum der Diskussion zu stellen.

Die sogenannte „Krise“ im Jahre 2015 mit den Themen Zuwanderung und geflüchtete Menschen und die aktuelle Situation an den Außengrenzen Europas verdeutlicht wiederholt, wie eine Bildersprache assoziativ die gesamtgesellschaftliche Stimmung verändern kann. Mit plakativen Titeln diverser Zeitungsartikel wurde die Bildersprache in den Medien auch zu einem Instrument des Stimmungswandels.

Wie groß ist also die Gefahr, dass Empathie gegenüber den vermeintlichen „Anderen“ verloren geht? Was macht die Bildersprache mit den Leser:innen? Welchen Einfluss hat die Bildersprache in den Medien auf uns?

Das Ziel dieses Workshops liegt darin, die Medienrezeption mit einer „sensibilisierten Brille“ zu analysieren und mögliche Gegenentwürfe zu erarbeiten. Gleichzeitig soll dieser Workshop auch als Raum verstanden werden, sich auch mit der eigenen Lesart als Rezipient:in kritisch zu befassen.

Mit:
Géneviève Lassey, Anti-Bias-Trainerin

Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei.
Anmeldungen bis spätestens 25. Januar 2022 per Mail: anmeldung@boell-hessen.de