*online* »Vergessene« Opfer.

erstellt von Fritz-Bauer-Institut — zuletzt geändert: 2021-06-21T18:14:33+02:00
Das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945
  • Wann 07.07.2021 von 18:15 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Zoom, YouTube
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Vortrag von Dr. Jörg Osterloh

Die Wehrmacht nahm im Zweiten Weltkrieg zwischen 5,3 und 5,7 Millionen Soldaten der Roten Armee gefangen, von denen bis zu 3,3 Millionen in deutschem Gewahrsam ums Leben kamen. Jörg Osterloh beleuchtet die völkerrechtlichen Rahmenbedingungen für die Kriegsgefangenenpolitik der Wehrmacht und zeigt, wie sehr von Beginn an gegen die Grundsätze verstoßen wurde. Diese Praxis gipfelte in der verbrecherischen Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen ab Juni 1941. Deren Schicksal in den Lagern und beim Arbeitseinsatz in Deutschland steht im Mittelpunkt des Vortrags.

Dr. Jörg Osterloh
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, wo er ein neues Projekt »Die Deutschen und die sowjetischen Kriegsgefangenen 1941–1945« begonnen hat.

Mit Unterstützung der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.

Technische Veranstaltungsinformation
Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden.
Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 07.07.2021« an:
h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de
Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt.
Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt: https://youtu.be/eS-NDreDCsM