*online* Lockdown light! Welche Zukunft hat der Frankfurter Einzelhandel

erstellt von Die Linke. im Römer — zuletzt geändert: 2020-11-24T11:18:32+02:00
Michael Müller, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer spricht mit Katja Deusser und Kaweh Nemati.
  • Wann 25.11.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Livestream auf Zoom
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Schon vor der Corona-Pandemie stand der Frankfurter Einzelhandel vor enormen Druck. Hohe Ladenmieten im Innenstadtbereich, die Zunahme im Online- und Versandhandel und die niedrige Kaufkraft führten in den letzten 20 Jahren ohnehin zu realen Umsatzeinbußen. Der Lockdown im Frühjahr hat und der partielle Lockdown jetzt im Herbst wird dem stationären Einzelhandel weiter zusetzten.

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) lag der reale Umsatzverlust der Branche bundeweit von April bis Juni 2020 im Vergleich zum 2. Quartal 2019 bei 21,3 Prozent. Kalender- und saisonbereinigt erreichten die Umsätze der Kaufhäuser auch im August 2020 immer noch nicht das Vorkrisenniveau (-1,2 Prozent gegenüber Februar 2020). In Frankfurt schließen Kaufhausfilialen, die Innenstadt und Fußgängerzonen verlieren damit weiter an Attraktivität und drohen zu veröden. Einzelne Händler*innen sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Die Beschäftigten sorgen sich um ihre Arbeitsplätze.

Der Online- und Versandhandel stehen demgegenüber als Gewinner der Corona-Krise da: Laut Destatis konnte im August 2020 die Branche ihre realen Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 22,9 Prozent steigern. Von April bis Juni 2020 lag der reale Umsatzzuwachs des Online- und Versandhandels im Vergleich zum 2. Quartal 2019 bei 32,0 Prozent. Die Onlinehändler setzten im August 2020 kalender- und saisonbereinigt 19,6 Prozent mehr um als im Februar 2020, bevor coronabedingt viele Geschäfte für Wochen schließen mussten oder seltener besucht wurden.

Welche Zukunft hat der Einzelhandel in Frankfurt angesichts dieser Entwicklungen? Wie können die Arbeitsplätze erhalten werden? Was kann die Stadt Frankfurt tun, um die Attraktivität des stationären Einzelhandels zu erhöhen und die in Not geratene Kleinunternehmer*innen und die Arbeitnehmer*innen zu stützen?

Darüber spricht Michael Müller, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Römer mit

  • Katja Deusser,  Gewerkschaftssekretärin bei ver.di Bezirke Frankfurt am Main und Region und Hanau im Fachbereich Handel,
    und
  • Kaweh Nemati, 2. Vorsitzender des Dachverbandes Frankfurter Gewerbetreibende.

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