*online* „Global City Frankfurt – auf dem Weg zu einer Ethik transnationaler Beziehungen“

erstellt von medico international — zuletzt geändert: 2020-09-02T17:32:02+02:00
im Rahmen der Reihe "Utopischer Raum", eine Kooperation des Instituts für Sozialforschung, der Frankfurter Rundschau und der stiftung medico international.
  • Wann 17.09.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo www.medico.de/alles-wird-gut
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Das Drängen auf Rückkehr zur Normalität ist in Krisenzeiten höchst verständlich. Aber um welche Normalität geht es? Jene, die in die Krise geführt hat, oder die, die aus ihr herausführen kann? Bleibt die sozial-ökologische Verwüstung der Welt das Normale? Oder die zunehmende Verwirklichung der Menschenrechte, das Projekt der Moderne? Trotz Trump, Klimawandel und Corona gehen bekanntlich nicht alle Entwicklungen in die falsche Richtung. Daran anzuknüpfen und nach Faktoren zu suchen, warum vieles im Laufe der letzten Jahrzehnte besser wurde und was man folglich noch besser machen kann, ist die eine Aufgabe. Die andere, längst überfällige Aufgabe ist, das gesellschaftliche Naturverhältnis so zu modernisieren, dass Lebenssicherheit nicht mehr nur um den Preis von Naturzerstörung zu haben ist. Exakt dies, die Entwicklung einer neuen, naturbefriedeten Wirtschaft hat die Moderne noch vor sich, und wer sagt, dass das nicht möglich wäre?
Über diese und weitere Fragen unterhält sich der Sozialpsychologe Prof. Dr. Harald Welzer mit der Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Uta Ruppert von der Goethe-Universität Frankfurt und dem Publizisten Stephan Hebel.

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https://www.medico.de/termin/2020-09-17/1900/alles-wird-gut-398/