Maria Braig: „Nennen wir sie Eugenie“

erstellt von LIBS — zuletzt geändert: 2020-02-14T15:00:47+01:00
Lesung mit Maria Braig & anschließend Gespräch. Der Roman von Maria Braig beruht auf einer wahren Geschichte:
  • Wann 06.03.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo LIBS (EG), Alte Gasse 38
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Eine junge Frau aus dem Senegal flieht aus ihrer Heimat, weil ihre Liebe zu einer anderen Frau nicht geduldet wird. Sie flieht nach Deutschland, wo sie Schutz und Hilfe erhofft und um Asyl bittet. Sie gerät in die Mühlen des Asylverfahrens: Anhörung, Unterbringung in einer heruntergekommenen Sammelunterkunft, Residenzpflicht, schlechte Lebensbedingungen aufgrund des Asylbewerberleistungsgesetzes. Sie lernt andere Flüchtlingsschicksale kennen und durchlebt alle Facetten menschlicher Gefühle in einer Welt, die ihr zugleich Freiheit verspricht und Ausgrenzung vorlebt. Als sie schließlich abgeschoben werden soll, muss sie eine ganz eigene Entscheidung treffen.

Die Osnabrücker Autorin Maria Braig, geboren 1957 in Isny im Allgäu, arbeitet hauptberuflich als Lkw-Fahrerin und schreibt nebenbei Bücher.

Im Anschluss an die Lesung findet ein moderiertes Gespräch mit Podiumsgästen und den Anwesenden statt.

Die Veranstaltung richtet sich an lesbische und bisexuelle Frauen*, queere und Trans*personen, die sich lesbisch orientieren.

Veranstalterin: Lesben Informations- und Beratungsstelle LIBS e.V. in Kooperation mit DIB e.V. und Imradiva e.V. 

Kosten: 3-6 EUR (nach Selbsteinschätzung)