Ludwig Landmann, Frankfurts großer OB in der Weimarer Republik

erstellt von KunstGesellschaft — zuletzt geändert: 2020-02-13T21:42:03+02:00
Matinee mit Wilhelm von Sternburg, Autor einer gerade erschienenen Biografie Ludwig Landmanns
  • Wann 16.02.2020 von 11:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5
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Unter dem deutsch-jüdischen Patrioten, dem visionären linksliberalen Politiker Ludwig Landmann entwickelte sich das „Neue Frankfurt“. Er holte den Architekten Ernst May nach Frankfurt, der Wohnungsbau wurde angekurbelt, aber auch die Grundsteine für die Messe und den Flughafen wurden gelegt.

Als weitsichtiger Stratege ließ dieser Oberbürgermeister die ersten Autobahnpläne entwickeln. Hochgebildet engagierte er sich auch für Kunst und Musik – am Städel lehrte Max Beckmann und an der Oper arbeitete Paul Hindemith.

1933 wurde Landmann von den Nazis aus dem Amt gejagt und verfolgt, man strich seine ihm zustehenden Bezüge. Verarmt starb er im niederländischen Exil an einer Herzkrankheit und Unterernährung. Wie so viele Verfolgte wurde er nach dem Krieg weitgehend vergessen, kaum jemand erinnerte an seine Verdienste.

Jetzt hat der Autor und ehemalige Chefredakteur des HR Wilhelm von Sternburg auf Anregung der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums Frankfurt ein Porträt über den bedeutendsten Kommunalpolitiker Deutschlands geschrieben. Über Landmanns Leben und Wirken berichtet er im Gespräch mit Ulrike Holler.

Veranstalter: Business Crime Control e.V. und KunstGesellschaft e.V.

Eintritt 5 € / 1 €