Leben als Verfolgte in der Stadt der Täter

erstellt von Frankfurter Netzwerk Erinnerungskultur — zuletzt geändert 2023-11-03T16:41:40+01:00
IV. Tagung des Netzwerks Erinnerungskultur
  • Wann 18.11.2023 von 10:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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Tausende Frankfurter Bürgerinnen und Bürger litten unter der Verfolgung durch den Nationalsozialismus, sei es aus rassistischen, politischen, religiösen oder sonstigen Gründen.

Endete die Verfolgung und Ausgrenzung nach 1945 oder setzte sie sich fort? Welche Auswirkungen hatte die Verfolgung auf die Betroffenen und ihre Familien? Wie ging die Mehrheitsgesellschaft mit den ehemals Verfolgten nach 1945 um? Anhand biographischer Einzelschicksale werden die Verfolgungsmechanismen der NS-Zeit dargestellt. Diese unterschieden sich von Gruppe zu Gruppe, auch im Ringen um Anerkennung nach dem Ende der NS-Diktatur. Wie kann unter Anerkennung der Unterschiede ein gemeinsames Erinnern ermöglicht werden, ohne in den Mechanismus der Opferkonkurrenz zu verfallen?

Dieser und weiteren Fragen möchte das Frankfurter Netzwerk Erinnerungskultur, ein Bündnis bürgerschaftlicher Initiativen, nachgehen.

Bitte anmelden: hausamdom@bistumlimburg.de
Eintritt frei