Konferenz: Das jüdische Frankfurt

by Fritz Bauer Institut veröffentlicht 11.10.2022 , zuletzt geändert 26.10.2022

Zerstörung und fragiler Neuanfang 1933 bis 1990. Öffentliche Konferenz vom 6. bis 8. November

Wann

06.11.2022 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Campus Westend, Casino-Gebäude

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Frankfurt am Main war bis 1933 eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens in Deutschland und Europa. Das NS-Regime vernichtete mit seiner Politik der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung auch in Frankfurt das jüdische Leben und die jüdische Kultur vollständig.

Diese Konferenz fragt nach der Spezifik jüdischer Geschichte in Frankfurt im NS-Staat und zeichnet deren Bedrohung und Zerstörung nach. Entgegen jeder Erwartung etablierte sich aber in Frankfurt wie andernorts im zerstörten Deutschland nach 1945 wieder eine jüdische Gemeinde, und es entwickelte sich neues jüdisches Leben im »Land der Täter«. Die Konferenz behandelt auch diese Geschichte bis in die 1980er Jahre, als gerade aus Frankfurt wichtige Impulse für eine neue Sichtbarkeit jüdischen Lebens in der Bundesrepublik ausgingen.

Programm (PDF)

Die Konferenz ist offen für alle Interessierte.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Jüdischen Museum Frankfurt, der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland und dem Institut für Christlich-Jüdische Studien und Beziehungen an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau. Die Konferenz findet statt im Rahmen des Projekts »Synagogengedenkbuch Hessen«.