Klimastreik: Solidarität mit Fridays for Future in Rojava

erstellt von Fridays for Future Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-08-20T14:27:00+00:00
Diese Woche soll die Demonstration ein Zeichen der Solidarität mit der Fridays for Future-Gruppe in Rojava sein.
  • Wann 23.08.2019 von 12:00 bis 15:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Bockenheimer Warte
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Lange wurde Rojava, ein autonomes Gebiet im Norden Syriens, vom sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) terrorisiert. Nun sollen nicht nur die Rechte von Frauen und religiösen wie ethnischen Minderheiten gestärkt werden, sondern es soll auch eine ökologische Veränderung stattfinden.

„Der Klimawandel ist nicht eine nationale und kommunale Krise, sondern global. Darum ist internationale Solidarität unabdinglich, um die schlimmsten Folgen der Klimakatastrophe anzugehen und abzuwenden.“, sagt Hana Ajdin.

Obwohl der Islamische Staat besiegt wurde, ist die Region weiterhin vom Krieg bedroht. Die türkische Regierung will Teile Syriens unter ihre Kontrolle bringen, weil sie die Selbstverwaltung der Regionen als Bedrohung ansieht.

Aus diesem Grund ist es als Fridays for Future Frankfurt am Main wichtig, die Ortsgruppe von Rojava zu unterstützen. Es geht nicht nur um Klimaschutz, sondern auch darum, das Verhältnis zwischen dem Menschen und der Natur, welches aus dem Gleichgewicht geraten ist, wiederherzustellen. Dafür organisiert die Ortsgruppe in Qamishli Kundgebungen und Clean-Ups. Auch beim globalen Klimastreik am 24.05 hat die Ortsgruppe demonstriert.

„Das ökologische Verständnis muss in der Bevölkerung Rojavas gestärkt werden, um einen Wandel hervorzubringen. Denn nur in einer aufgeklärten Gesellschaft können Maßnahmen für mehr Klimaschutz aufgegriffen werden. Dies gilt nicht nur für Rojava, sondern auch global.“, sagt Nico Müller.

Wir als Fridays for Future Frankfurt am Main solidarisieren uns mit der Ortsgruppe in Rojava, da eine umfassende Demokratisierung und ein ökologischer Wandel insbesondere in dieser Region notwendig sind.