KIDS FIRST: Bessere Lösungen für Bildung & Betreuung! Jetzt!

erstellt von Familien in der Krise — zuletzt geändert: 2020-06-30T12:21:52+02:00
Als Teil unserer bundesweiten Aktion am 4.7. wollen wir auch in Frankfurt noch mal vor der Sommerpause auf die Straße gehen, um der Politik zu zeigen, dass noch längst nicht alles wieder gut ist für Kinder und Familien!
  • Wann 04.07.2020 von 12:00 bis 13:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Römerberg
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Kita- und Schulschließungen sollten nicht das Erste, sondern das letzte Mittel gegen die Bekämpfung von Corona sein. Gütersloh ist für uns das mahnende Beispiel, wie es nicht laufen soll.

Zudem brauchen wir von der Politik Konzepte, wie Betreuung und Bildung auch in der Erkältungssaison funktionieren können. Eine laufende Nase allein darf kein Anlass für Quarantäne oder einen Ausschluss aus Bildungseinrichtungen sein. Für viele Familien stehen Existenzen auf dem Spiel, wenn ihre Kinder nicht betreut werden. Deshalb brauchen wir auch eine Aufstockung der Kinder-Krank-Tage, damit Eltern nicht noch mehr unbezahlten Urlaub nehmen müssen.
Und übrigens: Homeoffice mit Kindern, ist keine Lösung, sondern ein Problem.

Für Schulen muss es klare Konzepte geben, wie sie im Ernstfall Online-Unterricht so umsetzten können, dass die Schüler wirklich einen Mehrwert davon haben. Dafür müssen Lehrer schnell Fortbildungen für digitalen Unterricht bekommen und das nötige Equipment.

Wir fordern außerdem eine Qualitäts- und Fachkräfteoffensive, die ihren Namen auch verdient. Aktuell werden Fachkräfte verheizt, da es nicht genügend qualifiziertes Personal gibt.

Und zuletzt: Wir erwarten von der Politik, dass sie alles daran setzt unseren Kindern die beste Bildung zukommen zu lassen. Seien Sie kreativ und engagiert liebe Politiker.

Unsere Forderungen lauten:

  1. Ein durchdachter, transparenter Plan für eine eventuelle 2. Infektionswelle. Insbesondere mit Blick auf den Kinderschutz und die Kinderrechte sowie fortlaufende Maßnahmen für Kinder mit Förderbedarf. Viele Fachgesellschaften warnen explizit vor den Schäden, die Kinder erleiden können.
  2. Mit uns und nicht über uns: Runde Tische mit Lehrer*innen, Erzieher*innen, Schulleiter*innen, Eltern, Elternvertretungen, Expert*innen für Kindergesundheit und Digitalisierungsexperten*innen.
  3. Schulschließungen als Ultima Ratio: Klare Konzepte und Vorgaben wie im Ernstfall Online-Unterricht umgesetzt werden kann, damit Schüler*innen wirklich einen Mehrwert erleben. Dazu gehört auch die sofortige Bereitstellung von digitalen Endgeräten für Schulen und Familien sowie verpflichtende Fortbildungen für Lehrer*innen. Denn Arbeitsblätter verschicken ist kein Unterricht!
  4. Flächendeckende Tests in Bildungseinrichtungen. Teilhabe von Kindern darf nicht zum Argumentationskampf zwischen Eltern und Erzieher*innen/ Lehrer*innen führen. Es braucht realistische Vorgaben von der Politik und ausgereifte Teststrategien als Sicherheit.
  5. Qualitäts- und Fachkräfteoffensiven, die ihren Namen auch verdienen. Aktuell werden Fachkräfte verheizt, da es nicht genügend qualifiziertes Personal gibt. Diese Krise hat eindeutig gezeigt, dass es strukturelle Probleme gibt.

Homepage: www.familieninderkrise.com