Invasion der Türkei in Syrien

erstellt von Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. — zuletzt geändert: 2019-11-02T11:52:55+00:00
Gründe – Ziele – Perspektiven. Diskussion.
  • Wann 17.11.2019 ab 10:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Haus am Dom, Domplatz 3
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Im Oktober ist die türkische Armee in Nordsyrien einmarschiert und begann zudem mit Luftangriffen auf ausgewählte, nicht ausschließlich militärische, Ziele. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. Das alles passierte, nachdem Präsident Trump die US-amerikanischen Truppen aus dem Grenzgebiet abziehen ließ.

Hauptziel der Angriffe sind die kurdischen Streitkräfte in Syrien und damit einer der wichtigsten Akteure im Kampf gegen den ISIS. Dass sie sich verraten fühlen, ist nicht schwer nachzuvollziehen. Ebenso wenig, dass sie gezwungen waren, neue Bündnispartner zu suchen, womit der syrische Diktator Assad wieder ins Spiel um die Macht zurückgekommen ist.

Was sind die Gründe für die Handlungen der beteiligten Mächte? Welche Ziele verfolgt wer und warum? Wie sehen die aktuellen Folgen für die betroffenen Menschen in Syrien aus? Was sollten EU und NATO tun? Ist die bundesdeutsche Debatte über die Einrichtung einer Sicherheitszone zielführend?

Diskussion mit:

Sophie Bischoff, Adopt a Revolution, Berlin

Stefan Kroll, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Main

Bente Scheller, Leiterin des Nahost- und Nordafrikareferates der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Andreas Zumach, Freier Journalist und Autor, Genf

Moderation: Matthias Dembinski, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Main