Informationsabend des Investors zum Glauburgbunker

erstellt von Bürgerinitiative Glauburgbunker — zuletzt geändert: 2019-06-03T16:57:38+00:00
Die BCC Business Consulting Communications GmbH, Frankfurt am Main, veranstaltet im Auftrag des Bauherren resp. des Investors am 05.06.2019 einen Informationsabend zu dem von ihm geplanten Abriss des Glauburgbunkers.
  • Wann 05.06.2019 von 18:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Gehörlosenzentrum, Rothschildallee 16, Raum 001 (EG)
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Zu Eurer näheren Information
nachstehend unsere – bisher unbeantwortet gebliebenen – Fragen an die Bauaufsicht der Stadt
Frankfurt.

1. Wurde zwischenzeitlich eine Abrissgenehmigung erteilt? Ist bereits ein Baugenehmigungsantrag eingereicht worden? An den letzte Woche auf dem Bunkergrundstück aufgestellten Bauzäunen sind nun Schilder mit der Aufschrift „Betreten der Baustelle verboten“ angebracht. Was bedeutet dies?
2. Ist es richtig, dass der Magistrat mit dem Investor ausschließlich über die Höhe der „Entschädigung“ für die Streichung des Rückkaufsrechts und der Nutzungsbeschränkung (Museumsnutzung) verhandelt? Wenn nein, worüber wird noch verhandelt?
3. Wann ist mit dem Beginn der Abrissarbeiten zu rechnen?
4. Mit welchen Zeiträumen muss im Hinblick auf
a) den Abriss des Bunkers und
b) den Bau der Tiefgarage und des Gebäudes gerechnet werden?
5. Wie soll die Abfuhr des Bauschutts des Bunkers organisiert werden? Nach hiesigen Schätzungen muss sicherlich mit mindestens 15.000,00 Tonnen gerechnet werden, was ca. 550 vollbeladene Sattelzügen entspricht. Werden Straßen hierfür gesperrt und wenn ja, für welche Zeiträume? Wie soll der Verkehr geregelt werden (inklusive Parkplätze)? Sollen Schulwege wegen Sperrungen geändert werden?
6. Im Hinblick auf den Lärmschutz teilen Sie mit, dass Lärmschutzwände aufgestellt werden sollen. Bitte erläutern Sie uns, um welche Art von Schutzwänden es sich dabei handelt. Im Baustellenbereich des ehemaligen Marienkrankenhauses sind Baucontainer aufgestellt. Wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass solche Container sämtlich auf dem Gelände des Bunkers aufgestellt werden können. In diesem Zusammenhang dürfen wir Sie zudem bitten, uns die von Ihnen erwähnte „Lärmprognose“ zur Verfügung zu stellen.
7. Sie teilen mit, dass die Nutzung des Glauburgplatzes durch die Abriss- und Bauarbeiten nicht beeinträchtigt wird. Wollen Sie damit ernsthaft behaupten, dass während des Abrisses des Bunkers und dem Bau der Tiefgarage und dem Wohngebäude die Kinder ohne jede Einschränkung auf dem Spielplatz spielen und sich aufhalten können?
8. Wie wird sichergestellt, dass die Kinder der Schwarzburgschule während der Abriss- und Bauarbeiten lernen können? Ist daran gedacht, die Schule „auszuquartieren“?
9. Werden gesundheitliche Gefahren für die Anwohner*innen, Schüler*innen und der Nutzer des Glauburgplatzes untersucht und berücksichtigt?
10. Unverständlich ist uns Ihr Hinweis, dass die Arbeitszeiten in den „Mittagsstunden“ begrenzt werden sollen. Was heißt dies konkret? Und welchen Vorteil soll hieraus z.B. der Schulbetrieb haben, der bekanntermaßen ja insbesondere vormittags stattfindet, wobei es sich bei der Schwarzburgschule um eine Ganztagsschule handelt, deren Lernbetrieb bis 14:30 Uhr dauert.

BI-Glauburgbunker e.V. – Stadtteilzentrum statt Abriss des Glauburgbunkers