Gefühlserbschaften des NS

erstellt von AStA Universität Frankfurt — zuletzt geändert: 2019-12-24T14:36:51+01:00
– Die generationenübergreifenden Nachwirkungen des Nationalsozialismus. Vortrag mit Jan Lohl.
  • Wann 20.01.2020 von 18:30 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Café KoZ, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26
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Der Vortrag thematisiert die transgenerationalen Folgen des Nationalsozialismus und räumt hierbei der Frage nach der Erziehung von Kindern in den Familien von NS-Täter*innen und Mitläufer*innen während und nach der NS-Zeit einen zentralen Stellenwert ein. Deutlich werden soll, dass völkische Identifikationen nach 1945 nicht wirkungslos ge­worden sind. Vermittelt über transgenerationale Tradierun­gen wirken sie – oftmals unbewusst – bis in die Gegenwart hinein.

Jan Lohl hat seine Forschungsschwerpunkte u.a. auf psychoanalytischer Sozialpsychologie und Rechtsextremismus-, Nationalismus- und Antisemitismusforschung. Er ist Mitglied des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt und lehrt an der katholischen Hochschule in Mainz.

Mit Erinnerung gegen das Vergessen: Historie und Kontinuität des Nationalsozialismus in Frankfurt // Veranstaltungsreihe zum Gedenken und Erinnern 2019/20: Anlässlich des 27. Januars - dem Tag der Befreiung von Auschwitz und dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.