Führung: Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel

erstellt von Initiative 9. November e.V. — zuletzt geändert 2022-11-21T12:10:05+01:00
Führung durch die Ausstellung
  • Wann 27.11.2022 von 11:30 bis 12:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Hochbunker, Friedberger Anlage 5-6
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Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Einrichtungen wie Thora-Schulen, Suppenküchen, Krankenhäuser und Kindergärten.

In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens.

Die Ausstellung „Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel“, beleuchtet diese Geschichte. Sie ist untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der auf der Stelle der zerstörten Synagoge steht. 

Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten.
Eintritt frei.

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens einen Werktag vor dem Termin: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de

Veranstalter: Jüdisches Museum Frankfurt

Termine, jeweils um :

30. Oktober

13. November
27. November

Die Ausstellungen im Hochbunker sind geöffnet mittwochs 17-19 Uhr und sonntags 11-14 Uhr, von Mai bis November (Winterpause).