„Freiheit für Julian Assange“

erstellt von Westend-Verlag — zuletzt geändert: 2020-01-29T16:32:29+01:00
Diskussion mit Mathias Bröckers.
  • Wann 27.02.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Genusskomplizen, An der Kleinmarkthalle 7-9
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Julian Assange – der Mann, der kriminelle Taten weltweit enthüllt hat und als moderner Aufklärer nicht etwa mit dem Nobelpreis geehrt wird, sondern in einem britischen Gefängnis sitzt, muss befreit werden. Wenn das nicht gelingt, ist die Presse- und Meinungsfreiheit in höchster Gefahr.

Am 11. April 2019 wurde der Wikileaks-Gründer Julian Assange aus der ecuadorianischen Botschaft, wo er Asyl gefunden hatte, in ein britisches Hochsicherheitsgefängnis verschleppt. Jetzt werden britische Gerichte über einen Auslieferungsantrag der USA entscheiden, die Assange eine Verschwörung mit Chelsea Manning zum Einbruch in Pentagon-Computer vorwerfen.

Falls er ausgeliefert wird, könnten ihm weitere Anklagen nach dem „Spionage Act“ und die Todesstrafe drohen. Und das nicht weil er kriminelle Taten begangen hat, sondern weil er solche enthüllt hat – im Irak, in Afganistan und anderswo.

Der Ausgang des Verfahrens von Julian Assange wird zeigen, ob es wirklich schon so weit ist und die Presse- und Meinungsfreiheit am Ende ist.