Film: Gitmek – Gehen

erstellt von Agif Frankfurt Ifs EV — zuletzt geändert: 2019-06-06T18:43:00+00:00
Dokumentarfilm (türk.m.dt.U). Am 20. Juli 2015 sind in Suruç in der Region Urfa 33 Revolutionär*innen bei einem Bombenanschlag von IS-Dschihadisten gefallen.
  • Film: Gitmek – Gehen
  • 2019-06-16T15:00:00+02:00
  • 2019-06-16T23:59:59+02:00
  • Dokumentarfilm (türk.m.dt.U). Am 20. Juli 2015 sind in Suruç in der Region Urfa 33 Revolutionär*innen bei einem Bombenanschlag von IS-Dschihadisten gefallen.
  • Wann 16.06.2019 ab 15:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32
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An diesem Tag warteten vor dem Amara-Kulturzentrum über 300 Menschen auf die Erlaubnis der türkischen Behörden, um die Grenze passieren und beim Wiederaufbau der vom IS zerstörten Stadt Kobane teilhaben zu können.
SGDF hatte dazu mit dem Slogan "zusammen haben wir verteidigt, zusammen bauen wir wieder auf" eine Solidaritätskampagne durchgeführt und aus allen Teilen der Türkei folgten diesem Aufruf über 300 Menschen und versammelten sich in Suruç.

Unter den 33 Gefallenen waren Sozialist*innen, Anarchist*innen und kurdische Jugendliche, sowie auch Mütter und Väter. An der Seite der kurdischen Jugendlichen waren auch Jugendliche aus dem türkischen, arabischen, tscherkesischen und lasischen Volk.

Die Dokumentation sucht Antwort auf die Frage, warum sie sich auf den Weg gemacht haben: wenn es in Istanbul, Ankara, Samsun, Izmir und Van auch verschiedene Solidaritätskampagnen gab, warum haben diese Menschen sich dann nach Suruç aufgemacht und was wollten sie tun?

Um Antwort auf diese Frage zu finden zeigt die Dokumentation die Familien, Genoss*innen und Freund*innen der gefallenen Revolutionär*innen.
Sie zeigt die Orte, an denen die 33 Revolutionär*innen geboren und aufgewachsen sind.

Sie erzählt die Veränderungen im Leben der Überlebenden des Massakers. Und sie stellt den Zeug*innen dieses Massakers die große Frage, ob sie es bereuen, gegangen zu sein. Genauso zeigt sie die Jugendlichen, die, nachdem sie das Massaker miterlebt haben, einen Platz in der Verteidigung der Revolution in Rojava eingenommen haben und fragt nach der Wirkung, die Suruç in ihnen hinterlassen hat.