Film: Der zweite Anschlag

erstellt von ESG — zuletzt geändert: 2021-11-22T16:38:47+01:00
Unter dem Motto „Mutig, Aktiv, Antirassistisch“ findet eine Filmreihe mit Gesprächen statt, zu der die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) alle am Thema Interessierten ganz herzlich einlädt.
  • Film: Der zweite Anschlag
  • 2021-11-25T18:00:00+01:00
  • 2021-11-25T23:59:59+01:00
  • Unter dem Motto „Mutig, Aktiv, Antirassistisch“ findet eine Filmreihe mit Gesprächen statt, zu der die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) alle am Thema Interessierten ganz herzlich einlädt.
  • Wann 25.11.2021 von 18:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo ESG-Saal, Siolistr. 7, (Campus Westend).
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Der Dokumentarfilm ist mehrfach preisgekrönt und lief bereits auf einigen Festivals. Die Protagonist*innen erzählen von ihren Erfahrungen mit Hass und rechter Gewalt seit 1980ern in Deutschland und ihrem Umgang damit. Das Schweigen hat ein Ende, betroffene Menschen organisieren sich und ergreifen selbst das Wort. Aktive aus der Initiative 19. Februar sind angefragt.

Die Parolen der Rechten sind mittlerweile unüberhörbar geworden. Genauso die Gewalt, die sich gegen Menschen richtet, die als „fremd“ wahrgenommen werden. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. DER ZWEITE ANSCHLAG dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen dieser Gewalt und stellt sie in den Mittelpunkt. In tiefgehenden Interviews entwickelt der Film ein präzises Bild der teils traumatischen Erlebnisse, welche die Protagonist*innen des Films durchlebt haben. Doch sie haben eine Entscheidung getroffen: sie werden nicht länger schweigen. Der Film eröffnet auch einen detaillierten Einblick in den Kampf migrantischer Communities gegen Rassismus in Deutschland.
Dokumentarfilm von Mala Reinhardt | Deutschland, 2018 | Länge: 62 Min.
Sprache: Deutsch und Türkisch mit englischen Untertiteln

Freitag, 26.11.2021, 18 Uhr, steht der Film „Speak Up (Ouvrir la Voix), afrofeministische Filmemacherin Amandine Gay auf dem Programm.

Amandine Gay thematisiert die kollektiv erlebte Diskriminierung Schwarzer Frauen in der Diaspora und ihren Kampf um Aneignung des Narrativs. Die Frauen nehmen ihre Geschichte in die eigene Hand, indem sie ihre eigenen Geschichten erzählen. Mindestens eine Geschichte einer Schwarzen Frau aus Frankfurt kommt im Publikumsgespräch vor.

Die Filmreihe endet Samstag, 27.11., 18 Uhr, mit dem Film „The Silhouettes“ von Afsaneh Salari.

Unter den seit 2015 nach Deutschland geflohenen Menschen sind viele Afghan*innen aus dem Iran. Der Film von Afsaneh Salari beschreibt entlang einer Person sehr sensibel, was eine geflüchtete Person im Inneren umtreibt. Die Verbundenheit mit dem Herkunftsland, die jetzige Lebenssituation und die Zukunft. Zum Gespräch haben wir Frauen mit iranisch-afghanischer Migrationsbiografie eingeladen.

Es gilt die 3-G-Regel (Geimpft, Genesen, PCR-Negativtest). Der Eintritt ist frei.

Anmeldung erforderlich unter: https://esgfrankfurt.church-events.de/

Weitere Infos unter https://esg.ekhn.de/esg-frankfurt/angebote/internationales/filmreihe.html