Fehlender Mindestabstand

erstellt von medico international — zuletzt geändert: 2021-10-09T20:35:10+02:00
Vom linken Unbehagen in der Corona Pandemie. Lesung/Autorengespräch mit Andreas Wulf von medico international
  • Wann 14.10.2021 von 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Kulturbahnhof Mörfelden, Bahnhofstr. 38, Mörfelden-Walldorf
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Selten waren der Staat und seine Handlungsfähigkeit so stark und auch so unangefochten wie in der Covid19 Pandemie – milliardenschwere Hilfsprogramme für Kurzarbeitergeld und Unternehmensrettungen, die Aufstockung von Kapazitäten in Krankenhäusern und Gesundheitsämtern, zugleich auch drastische Kontrollen und Einschränkungen der Mobilität durch Grenzkontrollen, Quarantäne und Schließungen von Altersheimen, Schulen und Großveranstaltungen.

Ein offensives „Unbehagen“ an dieser Politik der Pandemiebekämpfung äußerte sich vor allem aus vielerorts politisch rechtspopulistisch bis rechtsextrem infiltrierten und dominierten „Querdenkerbewegungen“, die im Buch „Fehlender Mindestabstand“ aus dem Herder Verlag (Herausgeber*innen Heike Kleffner und Matthias Meisner) detailliert beschrieben und analysiert werden. 

Der Autor Andreas Wulf von medico international wirft im gleichen Band einen Blick auf diese Bewegungen mit einem dezidiert „linken Unbehagen“ und schärft die Unterschiede zwischen den oft von Verschwörungsmythen dominierten „Corona Rebell*innen und einer notwendiger Kritik einer emanzipatorischen Linken gegenüber einem Kontroll- und Überwachungsregime, das sich gesundheitspolitisch rechtfertigt. Abschließend zeigt er Wege zu einem solidarischen Handeln in der Krise auf.

Wir wollen mit ihm über seinen Text und seine Erfahrungen aus der Perspektive einer international arbeitenden Hilfs- und Menschenrechtsorganisation in dieser Pandemie reden.

Veranstalter: Kulturbahnhof Mörfelden

Eintritt frei (3G)