Eine sozialgerechte, (klein-)bäuerliche und ökologische Landwirtschaft!?

erstellt von Rosa Luxemburg Stiftung Hessen — zuletzt geändert 2024-02-01T13:29:56+01:00
Info- und Diskussionsveranstaltung zu den Heraus- und Anforderungen einer sozial und ökologisch orientierten Landwirtschaft, die kleinbäuerliche Strukturen fördert. Thematisiert werden in diesem Rahmen auch die aktuellen Bauernproteste.
  • Wann 12.02.2024 ab 19:00 Uhr (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69/77
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Die Herausforderungen an die Landwirtschaft und damit auch an die Ernährungssouveränität von Konsument*innen wachsen zweifellos seit Jahren. Wie kann in Zeiten von Klimakrise, erhöhten Nahrungsmittelpreisen, sich ausbreitender Gentechnik, gesundheitsschädigenden Pestiziden, ungerechter Subventionsverteilung unter Landwirtschaftsbetrieben, steigender Massentierhaltung und Abnahme von kleinbäuerlichen Strukturen eine Landwirtschaft in der Bundesrepublik und weltweit aussehen? Eine Landwirtschaft und Ernährungssouveränität, die artgerecht, sozialverträglich, kleinteilig und möglichst ökologisch ist? Wie sieht eine Wertschätzung der bäuerlichen Arbeit aus?

Berichtet wird in der Veranstaltung auch von der 8. Weltkonferenz von „La Via Campesina“ – ein globaler Zusammenschluss von bäuerlichen Organisationen, der im Dezember 2023 stattfand. Was wurde hinsichtlich globaler Entwicklungen in der Landwirtschaft diskutiert?

Die beiden Referent*innen werden ebenfalls auf die seit Wochen in der Bundesrepublik stattfindenden Proteste der Bauern und Bäuerinnen, die von der städtischen Gesellschaft kaum wahrgenommen werden, eingehen. Was steckt eigentlich hinter diesen Protesten?

Mit Claudia Schievelbein und Paula Gioia von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die an 8. Konferenz von „La Via Campesina“ teilgenommen haben, sollen diese und weitere Aspekte diskutiert werden.
In der AbL schließen sich seit den 70er Jahren konventionell und ökologisch wirtschaftende Bauernhöfe zusammen (www.abl-ev.de).

Eintritt frei