Dokumentarfilm: Ein Lied für Argyris

erstellt von Dritte Welt Haus — zuletzt geändert: 2020-01-26T14:09:19+02:00
von Stefan Haupt, CH 2006, 105 Min. über das Massaker der SS in Distomo 1944.
  • Wann 14.02.2020 von 19:30 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str.28
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Das Dritte Welt Haus lädt ein zum Auftakt der „Antifaschistischen Filmreihe 2020“, die monatlich stattfindet und von verschieden Gruppen aus Frankfurt veranstaltet wird.  

Am 10. Juni 1944 musste der damals vierjährige Junge Argyris Sfountouris miterleben, wie während einer „Strafaktion“ einer SS-Division, die einem Partisanenangriff in der Gegend folgte, innerhalb weniger Stunden 218 Bewohner des Dorfes Distomo umgebracht wurden, darunter auch seine Eltern und 30 weitere Angehörige. Durch Unterstützung des Schweizer Roten Kreuzes kommt er in ein Pestalozzi-Dorf in die Schweiz und schließt dort sein Studium in Astrophysik und Philosophie ab. Sein Engagement richtete sich gegen das Obristen-Regime in Griechenland, er organisiert Gedenktage und Konferenzen zu den Naziverbrechen. Er klagte um Entschädigung für die Opfer seiner Heimat vor Gericht.

Im Film wird thematisiert, wie die Naziverbrechen aufgearbeitet, aber oftmals auch verdrängt werden.

Einleitung und anschließendes Filmgespräch mit Peter Milde (ehrenamtlicher Referent für politische Bildung in der Wilden Rose e.V. - interkulturelles Jugendnetzwerk im BDP).

Filminfos: https://mmm.verdi.de/filmtipp/ein-lied-fuer-argyris-14295, http://www.filmbulletin.ch/full/filmkritik/2006-11-1_ein-lied-fur-argyris/,

Kontakt: http://www.drittewelthaus.de