Das cubanische Gesundheitssystem in Corona-Zeiten

erstellt von Filmforum Höchst — zuletzt geändert: 2020-09-25T16:55:33+02:00
Diskussionsveranstaltung mit Dr. Klaus Piel von der Humanitären Cubahilfe e.V. - im Rahmen des Filmfestivals "Cuba im Film"
  • Wann 03.10.2020 von 15:30 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Saalbau Gallus, Frankenallee 111
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Der kubanische Alltag ist derzeit von einer sich deutlich verschärfenden Krise geprägt, die Versorgungsengpässe lassen Erinnerungen an die traumatischen 90er Jahre wach werden.

Es gibt nun als Gegenmaßnahme ein anspruchsvolles Reformprogramm, das den Betrieben mehr Autonomie zugesteht und den privaten Bauern wie den landwirtschaftlichen Kooperativen unterschiedliche Produktionsanreize bieten soll. Nach der Verfassungsreform steht ferner die Neuorientierung der öffentlichen Verwaltung auf der Agenda, mit dem Ziel der Stärkung einer föderalen gegenüber der bisherigen zentralistischen Struktur.

Trotz der Extrembedingungen gelang es Havanna, die Corona-Pandemie vergleichsweise gut unter Kontrolle zu halten, schon die Installierung eines Frühwarnsystems in Gestalt der aufsuchenden Arbeit von Mitarbeitern des Gesundheitswesens, die von Tür zu Tür zogen und Befindlichkeiten und Symptome erfragten, war äußerst wirkungsvoll.

Dr. Klaus Piel von der Humanitären Cubahilfe e.V. wird sich eingehender mit dieser Thematik befassen.

Mit Unterstützung von Netzwerk InterRed Cooperación e.V.

Eintritt frei