Die Green City: Widersprüche einer ökologischen Stadt

erstellt von Ökologisch Radikal Links ffm — zuletzt geändert: 2020-09-28T16:46:06+02:00
Diskussionsveranstaltung mit Café 2Grad und Ökologisch Radikal Links ffm
  • Wann 29.09.2020 von 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo neu: Studierendenhaus, Mertonstr. 26
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E-Roller, Solaranlagen, Fairtrade Shops – das Versprechen einer ökologische Stadt ist nicht neu. Schon lange ist die Vision einer „grünen Stadt“ nicht mehr nur ein Projekt ökologischer Bewegungen, sondern selbsternanntes Ziel vieler urbaner Zentren. Überall versuchen Städte mit vermeintlich ökologischen Stadtkonzepten und modernen Vorzeigeprojekten sich zur „Green City“ auszuschmücken. Und das nicht umsonst: Mit dem Erwerb entsprechender Auszeichnungen, lässt sich die Standort-Lukrativität prämierter Städte um ein vielfaches erhöhen. Prozesse der ökologischen Aufwertung beinhalten also oftmals Widersprüche, welche sich auch grundsätzlich in der Ideologie des „Green-Capitalism“ wiederfinden: Das Versprechen ökologischer Umgestaltung bei gleichzeitiger Kapitalakkumulation. Aber in welchem Verhältnis stehen soziale und ökologische Fragen in der Stadt, ist eine »Green City« im Kapitalismus möglich? Bei der Diskussionsveranstaltung mit Café2 Grad wollen wir uns diesen Problemen annehmen und über die Widersprüche einer ökologischen Stadt diskutieren und Perspektiven für einen ökologischen, antikapitalistischen Kampf in der Stadt entwickeln.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Für eine ökologische Stadt für alle! Stadtentwicklung und urbane Kämpfe in Frankfurt und darüber hinaus« von Ökologisch Radikal Links ffm, Ende Gelände OG Frankfurt und der interventionistischen Linken Frankfurt.

Die Veranstaltungsreihe findet unter freiem Himmel in der Grünen Lunge statt (Treffpunkt Wetteraustraße/Schlinkenweg, Nähe Abenteuerspielplatz Günthersburg), bei schlechtem Wetter achtet auf Ankündigungen!

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