Aktionskonferenz „abrüsten statt aufrüsten“

erstellt von Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ — zuletzt geändert: 2021-11-17T15:08:56+01:00
Präsenz- und Online-Veranstaltung zur Aktionspla­nung im nächsten Jahr
  • Wann 05.12.2021 von 11:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC100)
  • Wo DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69/77
  • Termin zum Kalender hinzufügen iCal

Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,

wir möchten euch Aktive aus der Friedensbewegung und andere soziale Bewegungen für Sonntag, 5. Dezember 2021 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr zu einer Aktionskonferenz der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“ einladen. Nach den Bundestags­wahlen und der Regierungsbildung, wollen wir debattieren, wie wir uns auf die neue Bundes­regierung einstellen und welche Antworten wir auf die Koalitionsvereinbarung und drohende weitere Aufrüstungsmaßnahmen wie u.a. die Anschaffung der bewaffnetet Drohnen ent­wickeln. Wir wollen Alternativen für Abrüstung und eine Politik der gemeinsamen Sicherheit einfordern. Ergebnis unserer Beratung sollte eine verstärkte Aktionspla­nung sein.

Unterschiedliche Initiativen und Aktionen gegen eine weitere Militarisierung der Politik, gegen Atomwaffen und atomare Teilhabe und für ein Atomwaffenverbot, gegen Drohnenbe­waffnung und für die Beendigung der Kriegseinsätze bzw. gegen weitere Aufrüstungsschritte sollen diskutiert werden. Die Frage, ob es gemeinsame dezentrale und/oder zentrale Aktionen der Friedensbewegung im Jahre 2022 gegen Aufrüstung und für Entspannungs­politik im Zusammenhang mit „Plan: Palme 2.0“, mit dem anstehenden NATO- Gipfel in Madrid und die erste UN-Umweltkonferenz sowie „Rio plus 30“ geben sollte, sollten Themen der Aktionskonferenz sein. Dabei wollen wir die beiden Seiten der Medaille verdeut­lichen: Frieden und Umwelt besonders Klima gehören zusammen. Umweltbewegung und Friedens­bewegung sollen auf und nach der Aktionskonferenz stärker zusammenfinden. Auch die neuen Kooperationen von Gewerkschaften und Umweltverbänden sollen behandelt werden.

Wir schlagen  folgenden Ablauf der Aktionskonferenz vor:

11.00 bis 13.00 || Begrüßung: Willi van Ooyen (Bundesausschuss Friedensratschlag)

Eröffnungspodium: Frieden - Klima - Umwelt - gemeinsam für globale Gerechtigkeit

  • Angelika Clausen (Vorsitzende IPPNW, Kooperation für den Frieden)
  • Wendelin Haag (Vorsitzender Deutscher Bundesjugendring)
  • Michael Müller (Vorsitzender Naturfreunde)
  • Thomas Würdinger (IG Metall)

Moderation: Wiltrud Rösch-Metzler (PaxChristi, Kooperation für den Frieden)
Anschließend Diskussion

13:15 -13:45 || Pause

13.45-15.30 || Arbeitsgruppen
2022: Mehr Aktionen für Frieden und Abrüstung

  • Atomwaffenverbot: Marion Küpker (Büchel ist überall!-atomwaffenfrei.jetzt!)
  • Militärhaushalt: Christoph Ostheimer (Bundesausschuss Friedensratschlag, Verdi SH)
  • Rüstungsexport: Jürgen Grässlin (Aktion Aufschrei) und N.N. (Volksini Hamburger Hafen)
  • Drohnen: Peter Förster (AK Zivilklausel Köln)
  • Gemeinsame Sicherheit: Ralf Becker (Sicherheit neu denken)
  • Umwelt und Militär: Karl-Heinz Peil (Friedens-und Zukunftswerkstatt)
  • Rüstungskonversion: Anne Rieger (Bundesausschuss Friedensratschlag) und Michael Erhardt (IG Metall)

15:30-17:00 || Aktionen der Friedensbewegung 2022
Moderation Angelika Clausen (IPPNW)

  • Berichte aus den Arbeitsgruppen
  • Überlegungen von abrüsten statt aufrüsten: Reiner Braun (IPB)
  • anschließend Diskussion

Schlusswort: Christoph von Lieven (Greenpeace)

Besonders wegen der Coronaauflagen bitten wir schon jetzt um Anmeldung, wer in Präsenz oder wer online dabei sein kann und möchte.
Anmelden: frieden-und-zukunft@t-online.de

Spenden bitte an die Friedens- und Zukunftswerkstatt bei der Frankfurter Sparkasse,  IBAN: DE20 5005 0201 0200 0813 90 - „Aktionskonferenz“ 

Arbeitsausschuss der Initiative „abrüsten statt aufrüsten“:
Peter Brandt (Entspannungspolitik jetzt), Reiner Braun (International Peace Bureau),  Barbara Dieckmann (Welthungerhilfe), Thomas Fischer (DGB), Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative) Christoph von Lieven (Greenpeace), Michael Müller (Naturfreunde, Staatssekretär a. D.), Willi van Ooyen (Friedensratschlag), Miriam Rapior (BUNDjugend, Fridays for Futures), Clara Wengert (Bundesjugendring), Uwe Wötzel (Ver.di), Thomas Würdinger (IG Metall), Olaf Zimmermann. (Deutscher Kulturrat).