We Act Now! Heute Aktionen zum globaler Klimastreik

erstellt von Fridays for Future Frankfurt — zuletzt geändert: 2020-04-24T11:15:44+02:00
Am 24.04. wird sich von 12 bis 15 Uhr an der Alten Oper, an der Hauptwache und am Mainkai versammelt werden. Ziel ist es, alle drei Plätze bunt zu hinterlassen, sei es mit Kreide oder Plakaten.

Heute, am 24.04., war der globale Klimastreik angedacht. Da dieser in Anbetracht der aktuellen Umstände natürlich nicht stattfinden kann, werden wir unseren Protest auf andere Art und Weise durchführen.

In Zeiten wie diesen darf der politische Protest nicht verschwinden. Auch wenn die konventionellen Protestformen aktuell nicht umsetzbar sind, wird der Protest auf kreative Art und Weise fortgesetzt werden. Der Protest ist vielleicht wichtiger denn je.

Auch wenn wir uns in einer akuten Krise befinden, dürfen darunter nicht die Menschenrechte ignoriert werden, wie wir es aktuell an den europäischen Außengrenzen erleben.

Und weil wir in einer Krise sind, muss es Veränderungen geben. Veränderungen, die unsere Gesellschaft langfristig verändern werden. Es bietet sich die Möglichkeit, durch Maßnahmen die jetzt getroffen werden, mehrere Krisen gleichzeitig zu lösen. Die Klimakrise muss in den Maßnahmen die nun getroffen werden mitgedacht werden.

Die Wirtschaft, ebenso wie die Sozialleistungen müssen sich aktuell massiv verändern. Dabei kann der Wandel hin zu einer ökologischen und sozialeren Gesellschaft mitgestaltet werden. Es hängt lediglich davon ab welche Maßnahmen nun ergriffen werden. Dabei darf eine Rücknahme von ökologischen Schutzmaßnahmen um die Wirtschaft zu retten keine Option darstellen. Denn die Klimakrise setzt auch in dieser Zeit nicht aus. Und da muss der Protest nun anknüpfen.

Es liegt an uns, klar zu stellen, dass eine Stabilisation der Wirtschaft und kurzfristige Hilfe für sozial benachteiligte Personen nicht ausreichend ist. Denn auch wenn diese Krise niedergerungen wird – die folgenden Krisen werden uns mit unverminderter Stärke treffen. Das profitorientierte Denken, der Markt als bestimmender Faktor des Systems, die damit einhergehende Zerstörung unseres Planeten und die unfassbare soziale Ungerechtigkeit, sowohl global als auch lokal – muss beendet werden. Nicht weniger ist notwendig, um nicht nur diese Krise zu bewältigen, sondern um eine Welt zu schaffen, in welcher alle Menschen gut leben können, und nicht permanent um ihre Existenz zu fürchten haben.

„Jede Krise muss wie eine behandelt werden. Die aktuelle Krise zeigt uns was alles möglich ist an Maßnahmen. Und mit dieser Konsequenz müssen auch andere existentielle Krisen angegangen werden. Geschieht dies nicht, wird uns die Klimakrise früher oder später zum Verhängnis werden, auch wenn wir Corona überstehen“ – Angelina Fiehl „Die Zeit für Veränderung ist gekommen. Das System muss grundlegend verändert werden, wollen wir diese Krise mit allen ihren Folgen, ebenso wie die Klimakrise, überstehen. Sozial, ökologisch und am Menschen orientiert, und Weg von dem Wachstumszwang. Dies sollte für alle Maßnahmen die ergriffen werden gelten.“ – Nina Reister

Wir werden auch in diesen Zeiten für unsere Zukunft kämpfen – und das nicht nur digital. Der Protest wird auf den Straßen bleiben, in den Gebäuden, überall in der Gesellschaft.

We Act Now! Am 24.04. wird sich von 12 bis 15 Uhr an der Alten Oper, an der Hauptwache und am Mainkai versammelt werden. Ziel ist es, alle drei Plätze bunt zu hinterlassen, sei es mit Kreide oder Plakaten.

Wir bitten alle Aktivisti, mit Masken zu kommen und auf die Abstandsregelungen zu achten.
Fight every crisis!
Die Informationen finden sie auch auf fffffm.de.

Fridays for Future Frankfurt, Pressemitteilung, 24. April 2020