PeopleForFuture-Abenddemo

erstellt von parents for future — zuletzt geändert: 2019-03-28T16:58:07+00:00
Zur ersten PeopleForFuture-Abend/Nachtdemo ist das Rhein-Main-Gebiet mit allen Generationen nach Frankfurt eingeladen. 19.30 Uhr, Opernplatz

Aufruf zu Demonstration und Kundgebung

Zur ersten PeopleForFuture-Abend/Nachtdemo ist das Rhein-Main-Gebiet mit allen Generationen nach Frankfurt eingeladen. Am SAMSTAG, 30.03. werden wir im Rahmen der globalen Earth Hour von 19.30-21.30 auf die Straße gehen. Wir starten am Opernplatz und enden vorm dunklen Rathaus auf dem Römerberg. Statt Parolen wird jedoch Musik unsere Klimaschutzbewegung untermalen. Trommeln und andere Rhytmusgeräte sind willkommen.

Die Kinder und Jugendlichen von Fridays For Future sind nicht allein! Wir stehen hinter ihnen und unterstützen sie, solange es notwendig sein wird.

Earth Hour: Schaltet sämtliche Stromverbraucher, inklusive Router, zu Hause aus, geht offline... Für Laternenlicht am besten Kerzen ohne Paraffin und Palmöl verwenden oder wiederaufladbare Akkus, die ihr zu Hause mit 100% Ökostrom aufgeladen habt... Wichtig ist uns außerdem, nicht nur eine Stunde lang möglichst viel Strom zu sparen, sondern auch über die restlichen 8759 Stunden im Jahr den Stromverbrauch zu minimieren mit Energiesparmaßnahmen und den verbleibenden Verbrauch aus erneuerbaren Energien (=Ökostrom) zu beziehen. Nur so können wir die Kohlekraftwerke überflüssig machen – in Frankfurt und überall. Danke!

„Unsere Kinder haben Recht!“

Eltern unterstützen Fridays For Future mit eigener Demo Seit Wochen gehen Schüler jeden Freitag für den Klimaschutz auf die Straße. Ihre Aktionen werden heiß diskutiert, weil sie während des Schulunterrichts stattfinden.

Jetzt unterstützten Eltern, Großeltern und andere Erwachsene die Anliegen der Jugend mit einer eigenen Demonstration, die am Samstag Abend durch die Stadt zum Römerberg zog.

Anlässlich der Earth Hour solidarisierten sich über 100 Menschen mit den Klimaschutzaktivisten von Fridays For Future. Die Eltern der Streikenden haben sich organisiert und versuchen in regionalen und überregionalen Gruppen, Politiker, Lehrer und Schulleitungen zu beeinflussen. Es geht darum, den Wert des Schulstreiks, der von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg vor einem Jahr initiiert wurde, als praktische Demokratie zu verteidigen. Schulstreikende Kinder und ihre Eltern müssen mit Sanktionen rechnen. „Wer Fridays For Future nur als Streik kritisiert, versucht davon abzulenken, dass unsere Kinder zurecht den lebenswichtigen konsequenten Klimaschutz fordern“, so Margret Paul, frankfurter Delegierte bei Parents for Future.

Aus der Sicht der Eltern steht das Versammlungsrecht über der Schulpflicht. Sie ermöglichen Rechtsberatung und sammeln Informationen über den Umgang der Schulen mit den Streikenden. „Kritiker des Streiks wie der hessische Bildungsminister Lorz müssen wissen, dass wir genau beobachten und öffentlich kommentieren, wie mit unseren Kindern umgegangen wird. Sie als schwänzende Faulpelze zu diffamieren, ist zynisch, weil die erwachsene Generationen gerade die Lebensgrundlagen der Jugend zerstört“, argumentiert Vera Schilling, deren 14jährige Tochter regelmäßig mitstreikt und die auch bei dieser Demo dabei ist. Die frankfurter Gruppe erwachsener Unterstützer nennt sich „People For Future“ und hat derzeit 60 Mitglieder.

Www.parentsforfuture.de