Kein Sterben im Mittelmeer – Für Menschlichkeit auf die Straße!

erstellt von DIE LINKE. im Römer — zuletzt geändert: 2019-07-04T15:43:31+00:00
Demonstration „Notstand der Menschlichkeit – Sicherer Hafen Frankfurt statt Sterbenlassen“

Am Samstag, den 06. Juli 2019 ruft das Bündnis Seebrücke Frankfurt zur Demonstration „Notstand der Menschlichkeit – Sicherer Hafen Frankfurt statt Sterbenlassen“ auf und fordert die Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine andere Europäische Union.

Die Ereignisse um die Sea Watch 3 Kapitänin Carola Rackete zeigen die menschenverachtende Abschottungspolitik der Europäischen Union.  „Auch wenn Carola Rackete frei ist, ist die Sea Watch3 noch immer beschlagnahmt. Mit alle ihren Mitteln versucht die EU, Seenotrettung und zivilgesellschaftliches Engagement zu kriminalisieren und zu verunmöglichen. Umso wichtiger ist es, dass wir weiterhin auf die Straße gehen und der rassistischen Ausrichtung der EU entgegentreten“, so Pearl Hahn, sicherheits- und rechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer.

Das Seebrücken-Bündnis fordert schon seit langem, Frankfurt zum Sicheren Hafen zu machen und aus Seenot Gerettete direkt aufzunehmen. Dies lehnt die Römer-Koalition aus CDU, SPD und Grünen jedoch ab.

„Bundesweit haben sich schon 69 Städte zum Sicheren Hafen und mit Seebrücke solidarisch erklärt. Und Frankfurt versteckt sich hinter der Aussage, man könne die Welt nicht alleine retten. Frankfurt ist nicht alleine und Rackete und ihre Crew haben gezeigt, was man aus Überzeugung bewirken kann“, so Merve Ayyildiz, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Römer.

Demo: Notstand der Menschlichkeit - Sicherer Hafen Frankfurt statt Sterbenlassen
17:00 Uhr | am Filmmuseum (Schaumainkai Ecke Untermainbrücke)
Die Teilnehmenden werden gebeten orange zu tragen und Rettungsdecken mitzubringen

DIE LINKE. im Römer, Pressemitteilung, 4. Juli 2019